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Demokratie Leben! in Kita und Grundschule

Demokratie Leben! in Kita und Grundschule
IKF e.V.

Mit dem Projekt Demokratie Leben! in Kita und Grundschule soll die Politische Bildungsarbeit in Einrichtungen, die Kinder von 0 und 10 Jahren besuchen, unterstützt und gestärkt werden.
Das soll durch verschiedene Herangehensweisen erreicht werden:
Zunächst will ich das Projekt „Unsere Würde“ fortsetzen. Die Ende 2020 erstellte Handreichung soll an Kitas und Schulen verteilt und teilweise auch dem zuständigen Personal vorgestellt werden. Außerdem soll die in der Handreichung entwickelte Projektidee von mir in mindestens zwei Einrichtungen durchgeführt werden. Schließlich will ich einen Workshop für Multiplikator*innen entwickeln und durchführen, um pädagogische Fachkräfte für das Thema zu sensibilisieren und sie zur Umsetzung und Thematisierung im pädagogischen Alltag zu ermutigen.
Um neben dem Buch und der Handreichung „Unsere Würde“ ein weiteres Medium zur Thematisierung von Würde, Menschenrechten und Demokratie in Kita und Grundschule anzubieten, will ich einen Bücherkoffer/Medienkoffer erstellen, der verschiedene Bücher und Spiele zum Thema enthält und von den Einrichtungen ausgeliehen werden kann. Hierfür wird eine Kooperation mit einer örtlichen Bücherei angestrebt.
Um pädagogischen Fachkräften eine Plattform für einen Austausch zum Thema politische Bildung in ihren jeweiligen Einrichtungen zu geben, will ich ein Netzwerk organisieren, das aus Vertreter*innen der verschiedenen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe besteht und sich mit Demokratie leben! in Kita und Grundschule befasst.

Hier können Sie die Handreichung zum Bücherkoffer herunterladen.

Demokratie Leben! in Kita und Grundschule2021-04-27T11:21:59+02:00

„DIE & WIR. Was interessiert uns das Leben der Flüchtlinge.“

Outdoor-Ausstellung „DIE & WIR. Was interessiert uns das Leben der Flüchtlinge.“
Volksbildungswerk Klarenthal e.V.

Wir zeigen in Wiesbaden-Klarenthal 12 großformatige Aufnahmen der Fotografin Alea Horst.
Die engagierte Fotografin und Helferin lebt in der Nähe Wiesbadens und ist überaus engagiert für die Menschlichkeit auf Lesbos und an anderen Orten, die von der verzweifelten Notlage von Flüchtlingen an den Grenzen Europas gekennzeichnet sind.

Ihre Bilder zeigen sehr häufig Familien auf unverwechselbar empathische Weise. Man kann sich als Betrachter*in dem Blick der Kinder, Frauen und verzweifelten Menschen in den Flüchtlingslagern und auf ihrer scheinbar endlosen Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben kaum entziehen. Die Bilder verdeutlichen nicht nur die scheinbare Aussichtslosigkeit der betroffenen Menschen, sondern auch die Hilflosigkeit Europs und die offenbare Unmenschlichkeit im direkten Umgang mit den Flüchtlingen. Sie regen zur Diskussion an. Sie machen wütend über menschenverachtende Sprüche und Parolen u.a. rechtsextremer Gruppierungen in Deutschland, Wiesbaden und der eigenen Nachbarschaft.

Diese emotionale und inhaltliche Konfronation über eine Straßenausstellung ist uns wichtig, um auf die inakzeptablen Lebensverhältnisse in Flüchlingslagern innerhalb der Europäischen Union aufmerksam zu machen. Niemand kann sagen: „Das haben wir nicht gewusst.“.
Es geht uns aber nicht nur darum, das Elend zu dokumentieren, sondern auch zur pragmatischen Hilfe aufzurufen. Wir sammeln während des dreiwöchigen Ausstellungszeitraums Sach- und Geldspenden, um die Hilfe von Alea Horst vor Ort zu unterstützen.
Neben der Outdoor Ausstellung bieten wir eine Informationsveranstaltung entweder in Form eines Straßenfestes mit Einbezug von Flüchtlingen oder einer offenen Online-Veranstaltung in den Sozialen Medien zur Sensibilisierung und Informatiion der kleinen und großen Besucher*innen. Wir informieren laufend im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit über Fluchtursachen, -perspektiven und befragen Wiesbadener (Stadtteil-)Politiker*innen nach deren Vorstellungen.
Das besondere dieses Klarenthaler Demokratie-Leben-Projektes ist der Ansatz, Zitate und Aussagen Klarenthaler Menschen mit den Bildern zu verbinden. Diese Aussagen stellen einen zusätzlichen Bezug zum eigenen Leben im Stadtteil her. Die Zitate und Aussagen sprechen an, kritisieren verbreitete, menschenfeindliche Parolen, machen auf Vorurteile aufmerksam, entlarven fremdenfeindliche Denkmuster, verurteilen extremistische Aktivitäten und rufen zur Solidarität und zum politischen Handeln auf. Die Ausstellung leistet so einen Beitrag für mehr demokratisches Bewusstsein und gegen eine Herabwürdigung betroffener Mitmenschen. Die Zitate verdeutlichen auch, dass die gegenwärtige Gesellschaft Klarenthals ebenso von Fluchterfahrungen geprägt ist.
Beispiel: Foto einer alleinerziehenden Mutter mit ihren Kindern im Winter in einem Lager auf Lesbos – verbunden mit der Aussage: „Ich würde alles für die eigenen Kinder tun! Jetzt in meinem besseren Leben in Klarenthal“.
Die Ausstellung ermöglicht eine sehr individuelle Auseinandersetzung mit den eigenen Denkmustern und Urteilen in Bezug auf Zuwanderung und Fremdsein. Wir sehen darin eine wunderbare Möglichkeit der Sensibilisierung von Betrachter*innen, die wir ansonsten nicht erreicht hätten.

„DIE & WIR. Was interessiert uns das Leben der Flüchtlinge.“2021-03-09T15:29:11+01:00

Politik-Podcasts „Was wichtig ist. Was wichtig wird.“

Politik-Podcasts „Was wichtig ist. Was wichtig wird.“

Volksbildungswerk Klarenthal e.V.

Mit dem Politik-Podcast „Was wichtig ist. Was wichtig wird.“ können wir 2021 demokratische Bildung und Beteiligung auf erfrischende Weise unterstützen.
Alle zwei Wochen gibt es zwischen der Kommunalwahl (Mitte März 2021) und der Bundestagswahl (26.09.2021) eine neue Folge.
Reichweite erhält das Projekt über die Sozialen Medien und die neue Homepage des Volksbildungswerks (Relaunch März 2021). Die Journalistin Anja Baumgart-Pietsch liefert regelmäßig Einblicke in das gesellschaftspolitische Stadtteilleben. Mal plaudert sie mit Gästen im Studio, mal unterwegs bei den Menschen, gelegentlich schalten sich Politiker und Fachkräfte außerhalb des Stadtteils zu oder Gäste laden den Politik-Podcast ein. Hier hat man den Eindruck, ganz nah an den Themen des Stadtteils dran zu sein. Die Nähe zu den Menschen wird genutzt, um Themen wie Politikverdrossenheit, wachsende Vorurteile, das Auseinanderdriften der Gesellschaft und eine zunehmendes Desinteresse an Engagementformen auf verständliche Weise zum Thema zu machen. Die gesellschaftliche Vielfalt des Stadtteils wird im Podcast abgebildet. Die Themen werden von verschiedenen Seiten beleuchtet, ausgeruht, hintergründig und gut informiert, von Anja Baumgart-Pietsch mit ihrer langen Erfahrung im Wiesbadener Lokaljournalismus kompakt in Szene gesetzt. Für professionelle technische Umsetzung ist der Medienfachmann Harald Kuntze zuständig. Zudem bietet der Podcast kontroverse Diskussionen und Möglichkeiten, sich ein eigenes Bild dringender und u.a. wahlbestimmender Fragestellungen zu machen. Stadtteilpolitik kann interessieren: In verhältnismäßig kurzer Zeit werden gesellschaftspolitische Themen mal anders aufgezogen und auch für „unpolitischere“ Menschen attraktiv und leicht verständlich beleuchtet. Offenbare Widersprüche und Konflikte werden konstruktiv bearbeitet.
Damit liefert der Podcast einen Beitrag gegen Politikverdrossenheit. Er macht politische Wege und Entscheidungen transparenter, wendet sich klar gegen Extremismus und gibt auch bislang wenig Gehörten eine Stimme. Stadtteilpolitik hat einen zunehmend schlechten Ruf. Der Politik-Podcast ist eine Möglichkeit, dagegen anzugehen. Auch in Pandemie-Zeiten kann das Angebot umgesetzt werden.

Politik-Podcasts „Was wichtig ist. Was wichtig wird.“2021-03-09T15:28:53+01:00

Moment Mal 2021

Moment Mal
Martin-Niemöller-Stiftung e.V.

Moment Mal! – Aktion für eine offene Gesellschaft

Unter dem Namen „Momentmal!“ hat sich ein Freundes- und Bekanntenkreis aus unterschiedlichen Spektren der Wiesbadener Stadtgesellschaft zusammengeschlossen. Seit 2018 versuchen wir mit unseren Veranstaltungsreihen der ernstzunehmende Bedrohung der Demokratie, die von extrem rechten, fremdenfeindlichen oder verschwörungstheoretischen Gruppen und Bewegungen ausgehen, etwas entgegenzusetzen.

Für 2021 planen wir aufgrund der andauernden Pandemiesituation zunächst nur digitale Formate, mit denen wir bereits 2020 gute Erfahrungen gemacht haben. Im weiteren Verlauf des Jahres hoffen wir, auch wieder Live-Veranstaltungen durchführen zu können.

Unsere Projekte stehen unter dem Leitthema „Angriffe des modernisierten Rechtsextremismus auf den demokratischen Verfassungsstaat und  zivilgesellschaftliche Gegenstrategien“. So wollen wir beispielsweise das Thema rechtsextreme Burschenschaften behandeln, uns mit „Goldhandel und Verschwörungsmythen“ beschäftigen, einen Blick auf die religiöse Seite der deutschen Neuen Rechten werfen u.a.

Unsere aktuellen News und Projekte findet ihr auf momentmal.org oder auf Facebook und Twitter.
Oder Ihr bestellt einen Newsletter unter https://momentmal.org/aktion-fuer-eine-offene-gesellschaft/newsletter/

Moment Mal 20212021-03-11T10:50:15+01:00

Flotte Flüxe 2

Flotte Flüxe 2
Förderverein der Fluxusschule Wiesbaden e.V.

Die Fluxusschule hat einen Schulchor der bei Schulfesten sporadisch auftritt. Durch die Unterstützung eines professionellen Tonmeisters und Chorleiters sollen die Schüler in die Lage versetzt werden ein Schulchor – Projekt durchzuführen. Sie sollen erleben wie es ist gemeinsam zu singen und wie toll es ist dies einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Über das ganze Schuljahr wird ein Film über dieses Projekt gedreht und dieser Film dann – auf you tube- öffentlich gezeigt. Evtl. (je nach Lage der Pandemie Situation) wird der Film in der Schule öffentlich vorgestellt.
Der Öffentlichkeit soll gezeigt werden wie professionell in der Schule gearbeitet wird und die Möglichkeiten (nach der Corona Pandemie) ausgetestet werden in Zukunft bei anderen Festen musikalisch (mit 1 bis 3 Liedern) aufzutreten.

Mit diesem Projekt erhält unsere Schule für praktisch Bildbare eine Möglichkeit, die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Entwicklungsverzögerungen zu thematisieren. Zusammenhalt, Partizipation und Empowerment aller Menschen sind Grundpfeiler des demokratischen Zusammenlebens. Stellvertretend als Mittler*innen für unsere Schüler*innen treten wir als Lehrer*innen dafür ein.

www.fluxusschule.de

Flotte Flüxe 22021-03-16T17:37:47+01:00

Jugendforum 2021

Jugendforum
Stadtjugendring Wiesbaden e.V.

Das im DL-Prozess obligatorische Jugendforum ist in Wiesbaden an den Stadtjugendring delegiert und hält dafür den Jugendfonds vor. Der SJR verwaltet die Projekte pädagogisch und akquiriert unter anderem aus seinen Netzwerken die Jugendlichen. Die Mitglieder des Jugendforums begleiten Projekte von und mit Jugendlichen und setzen eigene Projektideen um. Das Jugendforum Wiesbaden hat sich zum Ziel gesetzt, interessante Projekte und Veranstaltungen auf den Weg zu bringen, die sich für ein friedliches Zusammenleben, Vielfalt und Demokratie stark machen. Darüber hinaus soll demokratie- und menschenfeindlichen Phänomenen wie z.B. Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit, Antiziganismus und Homophobie entschieden entgegen getreten werden. Die Teilnehmer*innen treffen sich regelmäßig im Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen (oder online), um Anträge zu diskutieren und zu entscheiden, um eigene Themen anzugehen und Ideen auszutauschen sowie Projekte zu planen. Anträge von Jugendlichen, Jugendgruppen und – initiativen werden dabei nicht nur finanziell gefördert, sondern bei Bedarf auch ideell und inhaltlich unterstützt und begleitet. Neben den regelmäßigen Forentreffen sind für die Zukunft auch Klausurtage sowie gemeinsame Ausflüge, wenn möglich, geplant, die den Zusammenhalt stärken und den inhaltlichen Austausch zwischen den Teilnehmenden fördern. Die Mitarbeit im Jugendforum eröffnet somit Jugendlichen einen wichtigen Raum für Partizipation und gelebte Demokratie. Junge Menschen erproben direkt und indirekt Möglichkeiten zur politischen Willensbildung und erfahren in Bezug auf politisch aktives Handeln die eigene Selbstwirksamkeit.
2021 planen die Teilnehmer*innen eigene Veranstaltungen und Projekte.
Außerdem gibt es Ideen für einen politischen Stammtisch, bei dem sich Jugendliche kennenlernen und zu politischen Themen in lockerer Runde austauschen und informieren können. Die Idee eines Open-Air-Kinos, welche aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie 2020 nicht realisiert werden konnte, soll im Jahr 2021 wieder aufgegriffen werden. Daneben soll die Arbeitsweise und Struktur des Jugendforum – angeleitet durch die pädagogische Begleitung – erneut überarbeitet und weiterentwickelt werden. Zum einen sollen so mehr Jugendliche motiviert werden, eigene Anträge ans Jugendforum zu stellen, zum anderen sollen durch Werbung auch neue Teilnehmende gewonnen werden.
Die ersten Ideen und Planungen sollen in einem Online-Format Ende Januar/ Anfang Februar stattfinden. Bei einem Klausurtag, welcher nach Beendigung des Lockdowns und in analoger Form stattfinden soll, werden die Projekt- und Veranstaltungsideen weiter konkretisiert und voran gebracht.

Jugendforum
http://sjr-wiesbaden.de/

Jugendforum 20212021-03-09T15:31:39+01:00

Demokratie Leben – der Imagefilm des Bundes

Demokratie Leben! wirkt – der Imagefilm des Bundes

„Warum engagiere ich mich für Demokratie?“ In diesem Film werden ganz unterschiedliche Antworten auf diese Frage gegeben. Allen gemeinsam ist die Motivation, sich im Rahmen von „Demokratie leben!“ für ein tolerantes, friedliches Zusammenleben in der Gesellschaft einzusetzen.

https://www.demokratie-leben.de/magazin/magazin-details/demokratie-leben-wirkt-imagefilm

Demokratie Leben – der Imagefilm des Bundes2021-04-21T11:46:17+02:00

Kampagne Vorsicht Vorurteile

Vorsicht Vorurteile!

Rechtsextreme Übergriffe und rassistische Diskriminierungen sind ein dauerhaftes Problem in unserem Land. Allein im Jahr 2019 gab es 21.290 rechtsextremistische Straftaten. Diese rechtsextremistischen Bestrebungen gefährden unser friedliches Zusammenleben ebenso wie rassistische, antisemitische und totalitäre Ideologien und Diskriminierungen.

Tätliche Übergriffe bis hin zum Mord sind besonders sichtbare Zeichen für den Rassismus in unserer Gesellschaft. Sie sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Viele Menschen werden im Alltag aufgrund ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Herkunft oder Religion, ihres Aussehens oder sonstiger rassistischer Zuschreibungen diskriminiert: beim täglichen Aufeinandertreffen auf der Straße, im Arbeitsleben, beim Zugang zu Dienstleistungen und Wohnraum oder in der Schule. Im Alltag entsteht Rassismus oft über Vorurteile und Stereotype, die den Blick auf die Person verdecken. Für Betroffene ist diese Erfahrung verletzend. Rassismus greift die Würde eines Menschen an und hat einschneidende Konsequenzen, da er die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben einschränkt.

Im Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus hat die Bundesregierung im Jahr 2017 ihre grundlegenden Positionen dargestellt.

Worum geht es in der Kampagne?

Die Kampagne „Vorsicht, Vorurteile!“ des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufenen Bundesprogramms „Demokratie leben!“ will auf vorhandene Voreinstellungen und Alltagsrassismus aufmerksam machen und zeigen, dass wir alle im persönlichen Umfeld rassistische Handlungen und Aussagen hinterfragen und ihnen entgegentreten können.

Stilistisch ist „Vorsicht, Vorurteile!“ an die Kampagne „Wer, wenn nicht wir!“ des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ von 2017 angelehnt. Die aktuelle Kampagne macht anhand einfacher Denkanstöße auf das Thema Alltagsrassismus aufmerksam und regt an, sich mit eigenen Vorurteilen und Zuschreibungen auseinanderzusetzen. Denn oft bleibt unsichtbar, dass Vorurteile verletzen, den Menschen abwerten, unser Miteinander schwächen und unsere Demokratie gefährden – gerade wenn man selbst nicht tagtäglich betroffen ist. Die Kampagne macht dies sichtbar, indem sie das Thema Vorurteile einprägsam und leicht provozierend im öffentlichen Raum darstellt und so unser Alltagshandeln unterbricht, irritiert und auf die Problematik hinweist.

Welches Ziel verfolgt die Kampagne?

Die Kampagne regt an, eigene Vorurteile und Stereotype zu hinterfragen, und bietet einen Einstieg in die Auseinandersetzung mit Rassismus und anderen Phänomenen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Nur wenige Menschen erkennen ihre eigenen rassistischen Einstellungen oder würden diese offen zugeben. Trotzdem sind wir alle von Vorurteilen und Stereotypen geprägt. Die Kampagne verdeutlicht, dass Vorurteile und Rassismus nicht nur Phänomene „bei anderen“ sind, sondern ein Teil unserer Gesellschaft. Daher liegt es auch an uns allen, diese zu erkennen und dagegen aktiv zu werden.

Wo sieht man die Kampagne?

Die Motive, die bundesweit zu sehen sind, rücken Vorurteile und ihre Auswirkungen großflächig, prägnant und über Signalfarben in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Kampagnen-Website liefert ergänzend Informationen über rassistische Vorurteile, deren Entstehung und Auswirkungen auf Betroffene sowie über die Facetten von Rassismus.

Hier kannst Du die Kampagnenmotive downloaden.

Hier findest Du den Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus (externer Link).

Kampagne Vorsicht Vorurteile2021-04-21T11:48:18+02:00

Demokratiekonferenz

Demokratiekonferenz mit Ferda Ataman

Die 6. Demokratiekonferenz in Wiesbaden beschäftigt sich mit den Themen moderner Migrationspolitik. Ferda Ataman, 2019 erschien ihre Streitschrift „Hört auf zu fragen. Ich bin von hier!“, löste eine bundesweite Debatte über Zugehörigkeit in Deutschland aus.
„Wir haben ein Demokratieproblem, kein Migrationsproblem. ABER: Wir sind weltoffener, als wir denken. Also Schluss mit Apokalypse!“, sagt Ataman und regt zur Diskussion an über gelingende oder misslingende Teilhabe, auch in Wiesbaden.
Ferda Ataman ist Journalistin, Vorsitzende der „Neuen deutschen Medienmacher*innen“ und Sprecherin der „Neuen Deutschen Organisationen“, eines Netzwerks von mehr als 120 Initiativen, die sich bundesweit für Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe einsetzen.
Montag, 30. November 2020, 19:00 Uhr

LIVE VIA ZOOM!

Anmeldung bitte an info@demokratie-leben-in-wiesbaden.de über das Kontaktformular (siehe Reiter KONTAKT oben) unter
www.demokratie-leben-in-wiesbaden.de, weitere Informationen folgen in der Bestätigungsmail.

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Demokratiekonferenz2020-12-07T11:59:06+01:00