LucieDesignRichter

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Interkulturelle Veranstaltungen – Frauenwelten e.V.

Interkulturelle Veranstaltungen – Frauenwelten e.V.

Das Projekt „Interkulturelle Veranstaltungen“ besteht aus drei Veranstaltungen wie Internationaler Frauentag, der in den Räumlichkeiten von SIRONA e.V. stattfindet. Das altorientalische Neujahrs- und Frühlingsfest Nawroz am 03. April sowie Hennaabend am 06. November finden im Tattersall statt. Unsere Zielgruppe sind alle Frauen aus Wiesbaden und der näheren Umgebung, überwiegend Migrant*innen und geflüchtete Frauen, die auch an der Präsentation des Programms teilnehmen. In Rahmen des Programms bieten wir Unterhaltung wie eine Musikguppe, Vorträge, Theaterstück, Gesang und Poesie. Einige Frauen präsentieren ihre kreative Kunstwerke. Zwei erfolgreiche Unternehmerinnen erzählen ihre Lebensgeschichten, dass sie trotz der schlimmen Fluchterfahrungen, geschafft haben ihre Leben selbst auf die Hand nehmen und erfolgreich werden. Einige Frauen bieten ihren hausgemachten Köstlichkeiten zum günstigen Preis an.

Interkulturelle Veranstaltungen – Frauenwelten e.V.2021-03-09T12:40:50+01:00

Das Gegenteil von Gut – Jugendinitiative Spiegelbild

Das Gegenteil von Gut – Jugendinitiative Spiegelbild

Antisemitismus ist ein Weltdeutungssystem, das Jüdinnen und Juden als „Grundübel“ (Adorno) in der Welt erkennt. Lange Zeit wurde Antisemitismus einzig der politischen Rechten zugeordnet, auch wenn die Erkenntnisse der Antisemitismusforschung dieser Annahme stets widersprachen. Judenfeindlichkeit war durch alle Zeiten hindurch ein geselsschaftliches Querschnittsphänomen, ein „Chamäleon“ (Schwarz-Friesel), das sich dem Zeitgeist anpasste. Auch in der politischen Linken waren antisemitische Deutungen, Reflexe und Ressentiments immer wieder zu beobachten. Hierfür finden sich eine Fülle an Beispielen, wie personifizierte Kapitalkritik, Kraken-Symbolik bei Massenprotesten, gutgemeinte Erinnerungspolitik, die auf Kosten toter Juden stattfindet, oder die in jüngster Zeit viel diskutierten Boykottaufrufe gegen Israel. Die Bildungsstätte Anne Frank hat sich im Rahmen ihres Projektes „Das Gegenteil von gut – Antisemitismus in der deutschen Linken seit 1968“ mit diesen Momenten beschäftigt und eine Wanderausstellung zum Thema konzipiert. Sie beschreiben die Ausstellung folgendermaßen: „Die Ausstellung ‚Das Gegenteil von gut‘ behandelt diesen Antisemitismus in der politischen Linken in Gegenwart und Vergangenheit. Dabei sollen linkspolitische Anliegen nicht delegitimiert, sondern im Gegenteil auch da gestärkt werden, wo der eigene Anspruch verloren gegangen scheint, für eine Gesellschaft zu streiten, in der sich ohne Angst verschieden sein lässt. Um an die lebensweltliche Alltagspraxis linkspolitischer Akteur*innen anzuschließen, ist die Ausstellung nach Räumen gegliedert in und an denen linksradikale Kritiken geübt wurden – auf der Straße, in der Wohnung, am Kiosk, in der Universität, auf der Bühne und im Supermarkt. Jeder dieser Räume steht für eine bestimmte Konfliktkonstellation, die anhand historischer und gegenwärtiger Beispiele konkretisiert wird.“ Wir möchten die Ausstellung in Wiesbaden zeigen und mit interessierten linken Gruppen in Wiesbaden ein thematisch passendes Rahmenprogramm gestalten.Dadurch möchten wir zu einer innerlinken Reflexion und Sensibilisierung für ein Thema einladen, das trotz der verstärkten Thematisierung meist auf andere ausgelagert wird. Denn auch heute noch denken einige, eine linke Haltung würde eine antisemitische ausschließen. Ferner soll interessierten jungen Menschen mit der Ausstellung und dem Rahmenprogramm die Möglichkeit geboten werden, ein Einblick in linke Politik und Subkultur zu erhalten, um die lange Geschichte an Konflikten und Spaltungen nachvollziehen zu können und um eventuell nicht in dieselben Fallstricke zu geraten wie frühere Generationen.

Hier gibts den Projektbericht!

Das Gegenteil von Gut – Jugendinitiative Spiegelbild2021-03-24T10:06:25+01:00

AVRAM Interreligiöses Konzert – Ev. Dekanat Profilstelle Ökumene:

AVRAM Interreligiöses Konzert –
Ev. Dekanat Profilstelle Ökumene:

Das Konzert wurde Covid 19 bedingt auf das nächste Jahr verschoben!

Hintergrund:

Das Konzert-Projekt erklingt zum Abschluss einer 35 tägigen Gebetskette, in der Juden, Christen, Muslime und Bahai in ihre Synagoge, Kirchen, Moscheen und Gebetsräume einladen, um für Frieden und gelingendes Zusammenleben zu beten. Sie öffnen ihre Türen für Menschen, die auf andere Weise glauben als sie selber. Sie praktizieren Gastfreundschaft, sprechen sich gegenseitig über Religionsgrenzen hinweg den Friedensgruß und eröffnen damit Raum, dass etwas von dem Frieden, um den sie beten, in den wertschätzenden gegenseitigen Besuchen spürbar wird.

Konkretes Projekt des Förderantrags:

Das Konzert zum Abschluss ist ein interreligiöses Friedenskonzert. Das interkulturelle Ensemble AVRAM spielt Musik aus verschiedenen religiösen Traditionen. Es soll die Menschen aller Religionen, die bei der Gebetsreihe mitgemacht haben, aber auch darüber hinaus, im Sinne eines musikalischen Festes noch einmal anders zusammenführen. Nach dem Beten wird miteinander gefeiert.

Das Konzert wird mit kurzen Grußbotschaften der Kooperationspartner aus der jüdischen, der muslimischen und der christlichen Gemeinden eröffnet, die mit ihren Worten zu Beginn eine Friedensbotschaft aus ihrer Glaubensgemeinschaft heraus senden und miteinander Zeichen setzen für ein gelingendes gesellschaftliches Miteinander in aller Vielfalt.

Zusätzlich zu der Musik führen die Künstler mit Texten und Gedanken verschiedener religiöser Denker in die Ausdrucksform der verschiedenen Religionen und der verschiedenen musikalischen Stücke ein. So gibt es neben der Musik bildende Texte, durch die die Konzertbesucher Neues über die verschiedenen Kulturen und Religionen erfahren. Das zwanglose Setting des Burggartens dient als Begegnungsraum.

AVRAM Interreligiöses Konzert – Ev. Dekanat Profilstelle Ökumene:2020-06-16T17:56:08+02:00

Jugendforum – Stadtjugendring Wiesbaden:

Jugendforum – Stadtjugendring Wiesbaden:

Das im DL-Prozess obligatorische Jugendforum ist in Wiesbaden an den Stadtjugendring delegiert und hält dafür den Jugendfonds vor. Der SJR verwaltet die Projekte pädagogisch und akquiriert aus seinen Netzwerken die Jugendlichen. Die Mitglieder des Jugendforums begleiten Projekte von und mit Jugendlichen und setzen eigene Projektideen um. Das Jugendforum Wiesbaden hat sich zum Ziel gesetzt, interessante Projekte und Veranstaltungen auf den Weg zu bringen, die sich für ein friedliches Zusammenleben, Vielfalt und Demokratie stark machen. Dabei hinaus soll demokratie- und menschenfeindlichen Phänomenen wie z.B. Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit, Antiziganismus und Homophobie entschieden entgegen getreten werden. Die Teilnehmer*innen treffen sich regelmäßig im Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen, um Anträge zu diskutieren und zu bescheiden, um eigene Themen anzugehen und Ideen auszutauschen sowie Projekte zu planen. Anträge von Jugendlichen, Jugendgruppen und – initiativen werden dabei nicht nur finanziell gefördert, sondern bei Bedarf auch ideell und inhaltlich unterstützt und begleitet. Neben den regelmäßigen Forentreffen sind für die Zukunft auch Klausurtage sowie gemeinsame Ausflüge geplant, die den Zusammenhalt stärken und den inhaltlichen Austausch zwischen den Teilnehmenden fördern. Die Mitarbeit im Jugendforum eröffnet somit Jugendlichen einen wichtigen Raum für Partizipation und gelebte Demokratie. Junge Menschen erproben direkt und indirekt Möglichkeiten zur politischen Willensbildung und erfahren in Bezug auf politisches aktives Handeln die eigene Selbstwirksamkeit.

2020 planen die Teilnehmer*innen eigene Veranstaltungen und Projekte, u.a. zu den Kommunalwahlen 2021 und zum Thema Kinderrechte. Zu den Kommunalwahlen ist geplant, dass das bereits erfolgreiche Format der „OB-Pitches“ neu aufgelegt und an die Kommunalwahlen angepasst wird. Denkbar ist auch, bereits Aktionen mit Kommunalpolitiker*innen zu organisieren, die angelehnt an die SJR-Veranstaltung „Jump’n’Run“, Kommunalpolitik von einer jugendlicheren Seite zeigen. Außerdem gibt es Ideen für einen jugendpolitisches Jour Fixe, zu dem sich politisch interessierte Jugendliche sowie Kommunalpolitiker*innen regelmäßig in lockerer Runde treffen und sich über bestimmte Themen austauschen. Die Mitglieder des Jugendforums haben auch Aktionen mit Hilfsorganisationen in Wiesbaden, z.B. der Obdachlosenhilfe, geplant. Dabei sollen Jugendliche vor allem für das Thema „Armut“ aufmerksam gemacht werden.

Im Herbst 2019 wurden außerdem bereits Projektideen an die Teilnehmer*innen herangetragen, die im ersten Halbjahr 2020 durch das Jugendforum gefördert werden sollen. Ende Januar hat der EJR eine Lesung mit der Schriftstellerin Juna Grossmann zu alltäglichen Antisemistismuserfahrungen geplant. Diese interessante Veranstaltung zu einem wichtigen Thema möchte das Jugendforum gerne finanziell unterstützen.

Daneben soll die Arbeitsweise und Struktur des Jugendforum – angeleitet durch die pädagogische Begleitung – neu gedacht und weiterentwickelt werden. Zum einen sollen so mehr Jugendliche motiviert werden, eigene Anträge ans Jugendforum zu stellen, zum anderen sollen durch Werbung auch neue Teilnehmende gewonnen werden. Auch die Vernetzung mit anderen Jugendforen in der Region soll 2020 verstärkt angegangen werden. Dafür treffen sich die Teilnehmenden mit der pädagogischen Begleitung Anfang des Jahres zu einem Klausurtag. Bei dem Klausurtag werden die Projekt- und Veranstaltungsideen konkretisiert und die Planung weiter voran gebracht.

Jugendforum – Stadtjugendring Wiesbaden:2020-04-29T14:02:06+02:00

Internationale Wochen
gegen Rassismus

Internationale Wochen gegen Rassismus – ev. Dekanat / Wiesbadener Bündnis für Demokratie:

Im Jahr 2020 feiern die internationalen Wochen gegen Rassismus der UN ihr 25 jähriges Bestehen. Auch in Wiesbaden hat die Beteiligung zivilgesellschaftlicher Institutionen eine gute Tradition. So werden in den zwei Aktionswochen vielfältige Programme für unterschiedlichen Zielgruppen konzipiert, um für das Thema Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu sensibilisieren. Neben einem klaren Signal für Vielfalt und Toleranz steht in den Angeboten die Beschäftigung mit bewusstem wie unbewusstem Alltagsrassismus im Vordergrund:

28. März 2020, 18 Uhr, Caligari Filmbühne Dokumentation „Die Geschichte eines Wahns“ mit anschließendem Filmgespräch mit Autor Marius Jung

23. März 2020, 19 Uhr, Pariser Hof Lesung mit Alice Hasters „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“

Termin offen, Walkact Fußgängerzone (Details siehe Anlage)Subito Theaterensemble Spieler gehen als Gruppe mit Sitzgelegenheiten durch die Fußgängerzone und laden Passanten zu einem kurzen Gespräch zum Thema ein.

Internationale Wochen
gegen Rassismus
2021-03-09T12:45:12+01:00

Wi(r) gegen Rassismus

WI(R) GEGEN RASSISMUS

Internationale Wochen gegen Rassimus in Wiesbaden

Vom 12. März bis zum 25. März 2018

finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus zum dritten Mal auch in Wiesbaden statt. Die Aktionswochen werden durch Spiegelbild, der Bildungsinitiative des Aktiven Museums Spiegelgasse,  koordiniert.
Es finden 28 Veranstaltungen mit 20 beteiligten Organisationen statt.

Die Ziele der Veranstaltungsreihe sind:

  • zu sensibilisieren und zu einem breiteren Bewusstsein für Rassismus beizutragen,
  • verschiedenste Auseinandersetzungsmöglichkeiten zum Thema Rassismus anzubieten
  • junge Menschen für das Engagement gegen Menschenfeindlichkeit zu begeistern,
  • auf die Situation von Betroffenen aufmerksam machen.
  • Zusammen wollen die Veranstalter*innen und die beteiligten Organisationen ein solidarisches Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Die diesjährige Veranstaltungsreihe adressiert ein breites Publikum. Es gibt Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus in Form von Lesungen, Filmvorführungen und Workshops. Hier werden auch Handlungsstrategien entwickelt. „Wie erkenne ich Rassismus? Wie sind Menschen täglich von Rassismus betroffen? Dies sind keine einfachen Fragen.“ betont Projektleiter Hendrik Harteman.
Dazu gibt es ein breites Workshopangebot, welches von Workshops für alle Interessierten anbietet. Darunter sind beispielsweise Workshops für Aktive in Vereinen und Workshops nur für Schüler*innen bis zu Workshops von Jugendlichen für Jugendliche zu finden. So gibt es beispielsweise am Freitag den 16.03. von 18 bis 21 Uhr einen Workshop mit dem Titel „Alltäglicher Rassismus – was tun? – Ein Workshop auf der Couch“, der sich speziell an Jugendleiter*innen aus Vereinen richtet.
Angeboten werden im Programm außerdem Konzerte, Theateraufführungen, eine Ausstellung und einen Lauf gegen Rassismus um das Rathaus herum.

Näheres ist dem Programmheft zu entnehmen.
Die Aktionswoche:
https://www.facebook.com/iWgR2017/

Wi(r) gegen Rassismus2020-05-13T21:46:10+02:00