Demokratiekonferenz 2021

Demokratiekonferenz

Die 7. Demokratiekonferenz beschäftigt sich mit der Frage „Wie viel Aktivismus braucht es für gesellschaftliche Veränderungen?“ Drei bis vier Aktivist*innen werden ihre Erfahrungen und ihr Engagement vorstellen. Den Input gibt Nils Oskamp, der aus seinem Anti-Nazi-Comic „Drei Steine“ liest und seine Geschichte vorstellt. Der Autor ist in den 1980er Jahren in Dortmund-Dorstfeld aufgewachsen und hat sich dort gegen die aufkommende Neonazi-Szene in seiner Schule aufgelehnt. Die Spirale der Gewalt eskalierte – und ein stadtbekannter Nazi-Hooligan war am letzten Übergriff auf ihn beteiligt, der ihn ins Krankenhaus gebracht hat. Die Referent*innen der Workshops im Anschluss werden verschiedene thematische Aspekte aufgreifen und vorstellen. Anmeldung über das Kontaktformular dieser Webseite.

Freitag, 19. November 2021, 10:00 – 15:00 Uhr
Friedrich-Naumann-Saal im Haus an der Marktkirche, Schlossplatz 4, 65183 Wiesbaden

Demokratiekonferenz 20212021-09-29T10:46:06+02:00

Wer ist Wir? Ein Fotowettbewerb für junge Menschen

Wer ist Wir?
Kultur in der Reduit e.V.

Ein Fotowettbewerb für junge Menschen von 10 bis 20 Jahre. In Kooperation mit Kultur in der Reduit e.V. beteiligen sich die Kinder- und Jugendzentren und andere freie Träger der Jugendarbeit in Wiesbaden
Thema/Ausschreibung:
Was bedeutet eigentlich WIR? …Wer ist Wir? Und was macht das Wir besonders? Oder gibt es Gruppen, Menschen, die nicht zum WIR gehören? Wie ist deine Einstellung dazu? Kennst du solche Gruppen/Menschen? Was verbindet dich und deine Freundinnen und Freunde miteinander? Es gibt so viele unterschiedliche Formen von Beziehungen. Und nicht erst durch Corona wissen wir, wie wichtig Freundschaften und Beziehungen sind, damit es uns gut geht. Aber vielleicht verändert die Corona-Zeit auch das Gefühl, was es bedeutet, mit jemandem in Verbindung zu bleiben. Sei es digital oder in echt, beim Konzert oder im Park, zuhause oder draußen – zeig uns deine Perspektive!
»Wer ist Wir – fühl dich eingeladen deine Ideen, deine Gedanken zu diesem Thema fotografisch festzuhalten. Ob in einzelnen Fotos, Serien, im Gruppenselfie…
Wir sind gespannt auf deinen Blick!
Es wird in Altersgruppen bewertet: 10 bis 14 Jahre und 15 -20 Jahre. Dadurch haben jüngere und ältere Teilnehmende die gleichen Chancen.
Eine fachkundige Jury, bestehend aus Fotograf*innen, Mediengestalter*innen und den Wettbewerbsdurchführenden wird die Fotos sichten und entscheiden.

Jede und jeder Teilnehmende erhält einen Bildband mit ausgewählten Fotos, eine Ausstellung an einem entsprechenden Ort wird organisiert.

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Mitmachen?!

    Wir freuen uns, dass du am Fotowettbewerb teilnimmst, du darfst bis zu 3 Bilder hochladen. Bitte benenne die Dateien so, dass wir sie deinem hier genannten Titel zuordnen können und vergiss nicht deinen Namen im Dateinamen mit dranzuhängen. Danke

    Wer ist Wir? Ein Fotowettbewerb für junge Menschen2021-09-20T17:45:04+02:00

    Zeig was in Dir steckt

    Zeig was in Dir steckt

    Wir haben Postkarten. Jede Menge, drei Motive. Melde Dich bei uns und wir schicken Dir welche zu oder Du kommst vorbei.

    Zeig was in Dir steckt2021-09-02T09:24:02+02:00

    Paradox

    Paradox

    Der Film ist das Bachelor-Filmprojekt des Studiengangs „Media:Conception & Production“ an der Hochschuhle RheinMain und thematisiert den Gegensatz zwischen der Lebensweise und der politischen Einstellung von Teilen der Bevölkerung . Man verfolgt einen Mann mittleren Alters durch seinen Alltag. Er zieht sich ein Sakko an, trinkt einen Kaffee und benutzt sein Handy. Bei jeder dieser Tätigkeiten wird der Herstellungsprozess dieser Güter im Ausland gezeigt (Textilfabrik in Bangladesh, Kobalt-Mine im Kongo, Kaffeeplantage in Afrika). Durch vorangegange Gespräche mit Experten und Expertinnen soll eine realitätsgetreue Darstellung gesichert werden. Ein Film stellt aber auch immer eine Verkürzung dar, deswegen könnte durch einen Hinweis im Abspann auf den bewussten Umgang mit Stereotypen und Vorurteilen aufmerksam gemacht werden. Am Ende des Films ist unser Protagonist auf einer Demonstration der rechten Szene zu sehen. Somit erschließt sich der Titel „Paradox“: Der Protagonist profitiert von im Ausland hergestellten Produkten, empfindet aber gleichzeitig Abneigung gegen Menschen aus dem Ausland.
    Gedreht wird das Projekt in Wiesbaden und Umgebung. Hierbei wird durch geeignete Wahl der Locations und der Komparsen darauf geachtet, alles möglichst originalgetreu nachzustellen.
    Die Hauptzielgruppe sind Menschen, die schon vor
    dem Anschauen des Filmes Ausländerfeindlichkeit verurteilen
    und sich durch ein so klares Statement im Film
    angesprochen fühlen. Doch der Film soll auch den Leuten einen Denkanstoß geben, die sich selbst bei Tendenzen zu solchen Gedanken ertappen.

    Paradox2021-09-27T11:22:38+02:00

    Plakatserie

    Plakatserie

    Im Sommer 2020 haben wir auf unsere Ausschreibung für eine Plakatserie zum Thema

    Demokratie Leben in Wiesbaden.
    Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Diskriminierung vorbeugen.

    über 40 verschiedene Plakatentwürde erhalten. 7 haben wir ausgewählt, um diese in bis zu 60 Bussen gleichzeitig im Herbst und Winter auszustellen. Wir freuen uns, euch hier die Plakate zu zeigen, falls ihr nicht so oft in Bussen unterwegs seid. Wenn du eins für deine Einrichtung, dein Fenster, dein Büro haben möchtest, dann melde dich bei uns!

    Plakatserie2020-10-22T13:38:28+02:00

    Kultourpark – IKF e.V.

    Kultourpark – IKF e.V.

    Die Köpfhörer an das Smartphone anschließen, aufsetzen, die „KulTour-Park“ Website öffnen und schon beginnt die multimediale Führung durch den Kulturpark, seine Geschichte und Bedeutung für demokratische Teilhabeprozesse in Wiesbaden. So möchte das Projekt „KulTourPark“ die vielschichtige und einzigartige Entwicklung dieses Ortes festhalten, erinnern und ohne größere Hürden, wie rechtzeitige Anmeldung zu festen Terminen oder Teilnahmegebühren, erlebbar machen. Plug and Play. Jederzeit.

    Die Website führt die Teilnehmenden dabei anhand festgelegter Punkte chronologisch durch die Geschichte des Geländes. Mögliche Stationen könnten etwa das „Deportationsmahnmal Schlachthoframpe“ sein, aber auch wichtige Orte der Entstehung selbstverwalteter Strukturen, wie dem Kulturzentrum Schlachthof, der Kreativfabrik oder Hot-Spots subkultureller Ausdrucksformen wie Skateboarding oder Street-Art. Bestimmendes Kommunikationsmittel ist ein gesprochener Audio-Guide, der jedoch immer wieder auf visuelle Medien, etwa Fotos, Grafiken oder Kartenmaterial auf dem Bildschirm verweist.

    Durchaus im Sinne einer „Geschichte von unten“ liegt der Fokus auf partizipativen Prozessen, die auf dem Gelände in vielfältiger Weise erprobt wurden. Viele solcher Prozesse sind jedoch kaum oder schlichtweg gar nicht systematisch dokumentiert. Gerade weil die Nutzung gesellschaftlicher Orte durch demokratische Prozesse einem steten Wandel unterliegen, braucht es Erinnerung und Öffentlichkeit. Experimentierfelder demokratischer Teilhabe, wie wir sie hier exemplarisch vorfinden, werden erst dann überzeugend, wenn sie als Prozesse verstanden werden und nicht je als statische Ergebnisse.

    Daher legt die multimediale Führung großen Wert auf Lebendigkeit und Vielfalt. Die historischen Ereignisse an den jeweiligen Info-Punkten sollen anhand fiktiver Charaktere aus der Gegenwartsperspektive geschildert werden. So als fände ihre Gegenwart jeweils gerade dann statt, wenn die Teilnehmenden an genau diesem Ort stehen. Diese Methode erlaubt einen möglichst plastischen Eindruck der Geschichte und ihren Prozessen zu vermitteln, auch indem diverse Akteur*innen und Standunkte repräsentiert werden können. Etwa in der Auswahl der Sprech*innen. Weiterhin soll es die Möglichkeit geben über die ca. 45 minütige „Standart“-Tour hinaus, je nach Interesse, vertiefende Informationen über die angesprochenen Zeitpunkte aufzurufen, etwa Interviews oder Quellenmartial. So kann die Länge der Tour varrieren.

    „KulTour-Park“ möchte seine Inhalte dabei niedrigschwellig und leicht verständlich anbieten. Neben möglichst einfachem Zugang und Verständlichkeit der Bedienung, auch für weniger technikaffine Menschen, hat eine hohe Barrierefreiheit Priorität. So sollen die Wege zwischen den Info-Punkten auch für Menschen begehbar sein, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Außerdem kann es eine englisch-sprachige Version geben. Eine Version in leicht verständlicher Sprache wäre darüber hinaus auch denkbar. Wer kein Smartphone (oder Tablet) besitzt, oder keine Köpfhörer bei sich hat, könnte die Möglichkeit erhalten diese gegen einen Pfand bei ansässigen Stellen zu leihen.

    Zielgruppe sind zum einen Menschen, die den Kulturpark oder die Angebote der ansässigen Aktuere in ihrer Freizeitgestaltung wahrnehmen (Schlachthof, 60/40, Kreativfabrik, Skatehalle, Moja, KiP, Die Hofköche, Murnau Stiftung/Filmhaus, Vogeltränke, oder Events wie z.B. das Youth Culture Festival). Im Speziellen wendet sich „KulTourPark“ aber auch an Besucher des Geländes, die im weiteren Einzugsgebiet der ansässigen Akteure leben oder Touristen, die abseits der klassischen Stadtführungen Angebote suchen.

    Kultourpark – IKF e.V.2021-09-29T10:54:07+02:00