Demokratiekonferenz

Demokratiekonferenz mit Ferda Ataman

Die 6. Demokratiekonferenz in Wiesbaden beschäftigt sich mit den Themen moderner Migrationspolitik. Ferda Ataman, 2019 erschien ihre Streitschrift „Hört auf zu fragen. Ich bin von hier!“, löste eine bundesweite Debatte über Zugehörigkeit in Deutschland aus.
„Wir haben ein Demokratieproblem, kein Migrationsproblem. ABER: Wir sind weltoffener, als wir denken. Also Schluss mit Apokalypse!“, sagt Ataman und regt zur Diskussion an über gelingende oder misslingende Teilhabe, auch in Wiesbaden.
Ferda Ataman ist Journalistin, Vorsitzende der „Neuen deutschen Medienmacher*innen“ und Sprecherin der „Neuen Deutschen Organisationen“, eines Netzwerks von mehr als 120 Initiativen, die sich bundesweit für Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe einsetzen.
Montag, 30. November 2020, 19:00 Uhr

LIVE VIA ZOOM!

Anmeldung bitte an info@demokratie-leben-in-wiesbaden.de über das Kontaktformular (siehe Reiter KONTAKT oben) unter
www.demokratie-leben-in-wiesbaden.de, weitere Informationen folgen in der Bestätigungsmail.

flyer_demokratiekonferenz_2020
Demokratiekonferenz2020-11-11T14:10:37+01:00

Plakatserie

Plakatserie

Im Sommer 2020 haben wir auf unsere Ausschreibung für eine Plakatserie zum Thema

Demokratie Leben in Wiesbaden.
Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Diskriminierung vorbeugen.

über 40 verschiedene Plakatentwürde erhalten. 7 haben wir ausgewählt, um diese in bis zu 60 Bussen gleichzeitig im Herbst und Winter auszustellen. Wir freuen uns, euch hier die Plakate zu zeigen, falls ihr nicht so oft in Bussen unterwegs seid. Wenn du eins für deine Einrichtung, dein Fenster, dein Büro haben möchtest, dann melde dich bei uns!

Plakatserie2020-10-22T13:38:28+02:00

Wir in Wiesbaden – Weites Herz

Wir in Wiesbaden – Weites Herz

Der „Trägerkreis WIR in Wiesbaden“ besteht seit 2008 und führt seit 2009 jedes Jahr eine Veranstaltungsreihe zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen durch.

Die Reihe wird im Netzwerk entwickelt, der Themenschwerpunkt gemeinsam und aktuell festgelegt. Damit Wiesbaden eine Stadt der gelebten Vielfalt wird, muss ein bewusster Umgang mit gesellschaftlichen Prozessen entwickelt werden, um Ausgrenzung, Diskriminierung, Sexismus, Rassismus und Antisemitismus entgegen zu wirken. Dazu braucht es ein klares Bekenntnis zu einer Gesellschaft mit vielen Meinungen und Einstellungen auf Basis von gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung. Demokratie braucht vielfältige Ansätze, damit sie für alle lebbar ist.

Zum Programm von WIR in Wiesbaden gehört ein Angebot für die Auseinandersetzung mit wichtigen gesellschaftlichen Fragen sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene, insbesondere diese, die mit anderen Menschen arbeiten, sei es im Bildungs- oder im Kulturbereich. Regelmäßig werden öffentlich wichtige Debatten geführt und Impulse in die Stadtgesellschaft gegeben. Für die Landeshauptstadt und darüber hinaus besitzt der Trägerkreis „WIR in Wiesbaden“ eine einzigartige Strahlkraft und ist als Motor und Netzwerk für zivilgesellschaftliches Engagement zu verstehen.

Mit dem Thema „Weites Herz“ soll für die Auseinandersetzung mit Ambiguitätstoleranz in der Stadtgesellschaft geworben werden.

Hier gibt es das Programmheft und hier die Webseite

Wir in Wiesbaden – Weites Herz2020-11-03T09:49:33+01:00

#demokratie

#demokratie

Beauftragung einer Agentur, um eine Instagram-Kampagne durchzuführen. Inhalte sollen sich mit den Demokratie Leben-Inhalten beschäftigen und über Bilder und Stories an alle Menschen gerichtet sein, die den obigen Hashtags und den social media-Kanälen von Demokratie Leben folgen.

Somit wird der #wiesbaden weg von Menschen hin zu Vielfalt und politischer Bildung gelenkt.

#demokratie2020-08-11T13:06:51+02:00

Resonanzen – Klangraum

Resonanzen – Klangraum

Hat die Demokratie einen eigenen Klang? Spiegelt sich das demokratische Miteinander der Menschen auch in der Musik und den Klängen die sie erzeugen wider? Wie reagiere ich auf fremde Menschen? Was gebe ich von mir an andere Menschen preis? Klang und Musik können soziales Verhalten vermitteln und einen Zugang zur eigenen Emotionalität herstellen. Darin liegt ein Kern des Projektes Sculpturetones: Mit Hilfe des Klangs und der Musik kann jede/r Besucher*in Mensch niedrigschwellig seine Offenheit oder seine Fragen im Kontext des anderen überprüfen. Klang, Musik und bildende Kunst eröffnen den Weg zu einem Umgang mit Neuem und mit gewohnten Erfahrungen. Der Klangraum bietet percussive Alltagselemente zur aktiven Reflexion von ca. 350 Besucher*innen an.

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Musik vermittelt soziales Verhalten und eröffnet den Zugang zur eigenen Emotionalität. Musik lässt niemanden kalt – sie berührt uns, schafft und verstärkt Emotionen. Ob passiv wahrgenommen, also gehört, oder selbst geschaffen, gespielt, produziert – sie kann Ventil sein und Gefühlsausdruck. Der Klangraum der sculpturetones bietet neben anregenden Konzerten eine partizipative Teilhabe im Klangraum. Jeder und jede kann dabei sein: hören, wahrnehmen, die anderen achten, selber spielen….In einem belebten Quartier z.B im inneren Westend aufgebaut,in einem leerstehenden Ladenlokal, werden Bewohnerinnen und Bewohner zufällig auf das Angebot aufmerksam, gezielt angesprochen , im Vobeischlendern zum Entdecken animiert…der Laden ist offen – lädt ein zum Teilhaben, dabei sein, mitmachen…Gespräche entstehen, neue Hörerlebnisse sind garantiert.

Ab sofort kann der Klangraum besucht werden: Jeweils nur eine Person, bzw. ein Haushalt! Meldet euch hier

mario.krichbaum@poesie-im-park.de

0163 7536587

Resonanzen – Klangraum2020-11-24T11:11:43+01:00

Antisemitismusprävention als gesellschaftliche Querschnittaufgabe – Handreichung für Multiplikator*innen

Antisemitismusprävention als gesellschaftliche Querschnittaufgabe – Handreichung für Multiplikator*innen

Antisemitismus ist nie aus der Gesellschaft verschwunden, sondern wandelt seine Erscheinungsformen und passt sich wie ein “Chamäleon” (Schwarz-Friesel) dem Zeitgeist an. Am 7. November fand der von Spiegelbild in Kooperation mit der Landeshauptstadt Wiesbaden organisierte Fachtag für Antisemitismusprävention und –intervention statt. Hier machten hochkarätige Referent*innen auf aktuelle Erkenntnisse der Antisemitismusforschung und der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit aufmerksam. Die Diskussions-Panels sowie die Vorträge wurden von Spiegelbild Mitarbeiter*innen und Honorarkräften transkribiert  und aufwändig redaktionell überarbeitet (Eigenmittel), mit dem Wunsch die Erkenntnisse des Fachtags Multiplikator*innen, Lehrkräften und Sozialarbeiter*innen in Wiesbaden in Form einer Handreichung zugänglich zu machen. Pädagog*innen agieren in einer von Antisemitismus und Rassismus durchzogenen Gesellschaft. Dennoch ist das tatsächliche Wissen über den “ältesten Hass der Welt” gering und die Verunsicherung vieler Sozialarbeiter*innen hinsichtlich des professionellen Umgangs mit antisemitischer Diskriminierung groß.  Die Handreichung bietet einen kompakten sowie fachlich fundierten und hochwertigen Einstieg in das sehr komplexe Phänomen des Antisemitismus mit Impulsen von Prof. Dr. Samuel Salzborn, Prof. Dr. Julia Bernstein, Prof. Dr. Rolf Pohl, Dr. Meron Mendel und einigen weiteren Expert*innen. Die Handreichung lädt zur Auseinandersetzung mit der Genese, den Funktionen und den aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus ein und was dies für die Praxis der Schule und Jugendarbeit bedeutet.

Antisemitismusprävention als gesellschaftliche Querschnittaufgabe – Handreichung für Multiplikator*innen2020-09-02T15:45:26+02:00