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Flotte Flüxe 2

Flotte Flüxe 2
Förderverein der Fluxusschule Wiesbaden e.V.

Die Fluxusschule hat einen Schulchor der bei Schulfesten sporadisch auftritt. Durch die Unterstützung eines professionellen Tonmeisters und Chorleiters sollen die Schüler in die Lage versetzt werden ein Schulchor – Projekt durchzuführen. Sie sollen erleben wie es ist gemeinsam zu singen und wie toll es ist dies einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Über das ganze Schuljahr wird ein Film über dieses Projekt gedreht und dieser Film dann – auf you tube- öffentlich gezeigt. Evtl. (je nach Lage der Pandemie Situation) wird der Film in der Schule öffentlich vorgestellt.
Der Öffentlichkeit soll gezeigt werden wie professionell in der Schule gearbeitet wird und die Möglichkeiten (nach der Corona Pandemie) ausgetestet werden in Zukunft bei anderen Festen musikalisch (mit 1 bis 3 Liedern) aufzutreten.

Mit diesem Projekt erhält unsere Schule für praktisch Bildbare eine Möglichkeit, die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Entwicklungsverzögerungen zu thematisieren. Zusammenhalt, Partizipation und Empowerment aller Menschen sind Grundpfeiler des demokratischen Zusammenlebens. Stellvertretend als Mittler*innen für unsere Schüler*innen treten wir als Lehrer*innen dafür ein.

www.fluxusschule.de

Flotte Flüxe 22021-03-16T17:37:47+01:00

Jugendforum 2021

Jugendforum
Stadtjugendring Wiesbaden e.V.

Das im DL-Prozess obligatorische Jugendforum ist in Wiesbaden an den Stadtjugendring delegiert und hält dafür den Jugendfonds vor. Der SJR verwaltet die Projekte pädagogisch und akquiriert unter anderem aus seinen Netzwerken die Jugendlichen. Die Mitglieder des Jugendforums begleiten Projekte von und mit Jugendlichen und setzen eigene Projektideen um. Das Jugendforum Wiesbaden hat sich zum Ziel gesetzt, interessante Projekte und Veranstaltungen auf den Weg zu bringen, die sich für ein friedliches Zusammenleben, Vielfalt und Demokratie stark machen. Darüber hinaus soll demokratie- und menschenfeindlichen Phänomenen wie z.B. Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit, Antiziganismus und Homophobie entschieden entgegen getreten werden. Die Teilnehmer*innen treffen sich regelmäßig im Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen (oder online), um Anträge zu diskutieren und zu entscheiden, um eigene Themen anzugehen und Ideen auszutauschen sowie Projekte zu planen. Anträge von Jugendlichen, Jugendgruppen und – initiativen werden dabei nicht nur finanziell gefördert, sondern bei Bedarf auch ideell und inhaltlich unterstützt und begleitet. Neben den regelmäßigen Forentreffen sind für die Zukunft auch Klausurtage sowie gemeinsame Ausflüge, wenn möglich, geplant, die den Zusammenhalt stärken und den inhaltlichen Austausch zwischen den Teilnehmenden fördern. Die Mitarbeit im Jugendforum eröffnet somit Jugendlichen einen wichtigen Raum für Partizipation und gelebte Demokratie. Junge Menschen erproben direkt und indirekt Möglichkeiten zur politischen Willensbildung und erfahren in Bezug auf politisch aktives Handeln die eigene Selbstwirksamkeit.
2021 planen die Teilnehmer*innen eigene Veranstaltungen und Projekte.
Außerdem gibt es Ideen für einen politischen Stammtisch, bei dem sich Jugendliche kennenlernen und zu politischen Themen in lockerer Runde austauschen und informieren können. Die Idee eines Open-Air-Kinos, welche aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie 2020 nicht realisiert werden konnte, soll im Jahr 2021 wieder aufgegriffen werden. Daneben soll die Arbeitsweise und Struktur des Jugendforum – angeleitet durch die pädagogische Begleitung – erneut überarbeitet und weiterentwickelt werden. Zum einen sollen so mehr Jugendliche motiviert werden, eigene Anträge ans Jugendforum zu stellen, zum anderen sollen durch Werbung auch neue Teilnehmende gewonnen werden.
Die ersten Ideen und Planungen sollen in einem Online-Format Ende Januar/ Anfang Februar stattfinden. Bei einem Klausurtag, welcher nach Beendigung des Lockdowns und in analoger Form stattfinden soll, werden die Projekt- und Veranstaltungsideen weiter konkretisiert und voran gebracht.

Jugendforum
http://sjr-wiesbaden.de/

Jugendforum 20212021-03-09T15:31:39+01:00

Demokratie Leben – der Imagefilm des Bundes

Demokratie Leben! wirkt – der Imagefilm des Bundes

„Warum engagiere ich mich für Demokratie?“ In diesem Film werden ganz unterschiedliche Antworten auf diese Frage gegeben. Allen gemeinsam ist die Motivation, sich im Rahmen von „Demokratie leben!“ für ein tolerantes, friedliches Zusammenleben in der Gesellschaft einzusetzen.

https://www.demokratie-leben.de/magazin/magazin-details/demokratie-leben-wirkt-imagefilm

Demokratie Leben – der Imagefilm des Bundes2021-02-19T11:13:39+01:00

Kampagne Vorsicht Vorurteile

Vorsicht Vorurteile!

Rechtsextreme Übergriffe und rassistische Diskriminierungen sind ein dauerhaftes Problem in unserem Land. Allein im Jahr 2019 gab es 21.290 rechtsextremistische Straftaten. Diese rechtsextremistischen Bestrebungen gefährden unser friedliches Zusammenleben ebenso wie rassistische, antisemitische und totalitäre Ideologien und Diskriminierungen.

Tätliche Übergriffe bis hin zum Mord sind besonders sichtbare Zeichen für den Rassismus in unserer Gesellschaft. Sie sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Viele Menschen werden im Alltag aufgrund ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Herkunft oder Religion, ihres Aussehens oder sonstiger rassistischer Zuschreibungen diskriminiert: beim täglichen Aufeinandertreffen auf der Straße, im Arbeitsleben, beim Zugang zu Dienstleistungen und Wohnraum oder in der Schule. Im Alltag entsteht Rassismus oft über Vorurteile und Stereotype, die den Blick auf die Person verdecken. Für Betroffene ist diese Erfahrung verletzend. Rassismus greift die Würde eines Menschen an und hat einschneidende Konsequenzen, da er die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben einschränkt.

Im Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus hat die Bundesregierung im Jahr 2017 ihre grundlegenden Positionen dargestellt.

Worum geht es in der Kampagne?

Die Kampagne „Vorsicht, Vorurteile!“ des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufenen Bundesprogramms „Demokratie leben!“ will auf vorhandene Voreinstellungen und Alltagsrassismus aufmerksam machen und zeigen, dass wir alle im persönlichen Umfeld rassistische Handlungen und Aussagen hinterfragen und ihnen entgegentreten können.

Stilistisch ist „Vorsicht, Vorurteile!“ an die Kampagne „Wer, wenn nicht wir!“ des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ von 2017 angelehnt. Die aktuelle Kampagne macht anhand einfacher Denkanstöße auf das Thema Alltagsrassismus aufmerksam und regt an, sich mit eigenen Vorurteilen und Zuschreibungen auseinanderzusetzen. Denn oft bleibt unsichtbar, dass Vorurteile verletzen, den Menschen abwerten, unser Miteinander schwächen und unsere Demokratie gefährden – gerade wenn man selbst nicht tagtäglich betroffen ist. Die Kampagne macht dies sichtbar, indem sie das Thema Vorurteile einprägsam und leicht provozierend im öffentlichen Raum darstellt und so unser Alltagshandeln unterbricht, irritiert und auf die Problematik hinweist.

Welches Ziel verfolgt die Kampagne?

Die Kampagne regt an, eigene Vorurteile und Stereotype zu hinterfragen, und bietet einen Einstieg in die Auseinandersetzung mit Rassismus und anderen Phänomenen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Nur wenige Menschen erkennen ihre eigenen rassistischen Einstellungen oder würden diese offen zugeben. Trotzdem sind wir alle von Vorurteilen und Stereotypen geprägt. Die Kampagne verdeutlicht, dass Vorurteile und Rassismus nicht nur Phänomene „bei anderen“ sind, sondern ein Teil unserer Gesellschaft. Daher liegt es auch an uns allen, diese zu erkennen und dagegen aktiv zu werden.

Wo sieht man die Kampagne?

Die Motive, die bundesweit zu sehen sind, rücken Vorurteile und ihre Auswirkungen großflächig, prägnant und über Signalfarben in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Kampagnen-Website liefert ergänzend Informationen über rassistische Vorurteile, deren Entstehung und Auswirkungen auf Betroffene sowie über die Facetten von Rassismus.

Hier kannst Du die Kampagnenmotive downloaden.

Hier findest Du den Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus (externer Link).

Kampagne Vorsicht Vorurteile2020-12-07T12:02:27+01:00

Demokratiekonferenz

Demokratiekonferenz mit Ferda Ataman

Die 6. Demokratiekonferenz in Wiesbaden beschäftigt sich mit den Themen moderner Migrationspolitik. Ferda Ataman, 2019 erschien ihre Streitschrift „Hört auf zu fragen. Ich bin von hier!“, löste eine bundesweite Debatte über Zugehörigkeit in Deutschland aus.
„Wir haben ein Demokratieproblem, kein Migrationsproblem. ABER: Wir sind weltoffener, als wir denken. Also Schluss mit Apokalypse!“, sagt Ataman und regt zur Diskussion an über gelingende oder misslingende Teilhabe, auch in Wiesbaden.
Ferda Ataman ist Journalistin, Vorsitzende der „Neuen deutschen Medienmacher*innen“ und Sprecherin der „Neuen Deutschen Organisationen“, eines Netzwerks von mehr als 120 Initiativen, die sich bundesweit für Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe einsetzen.
Montag, 30. November 2020, 19:00 Uhr

LIVE VIA ZOOM!

Anmeldung bitte an info@demokratie-leben-in-wiesbaden.de über das Kontaktformular (siehe Reiter KONTAKT oben) unter
www.demokratie-leben-in-wiesbaden.de, weitere Informationen folgen in der Bestätigungsmail.

flyer_demokratiekonferenz_2020
Demokratiekonferenz2020-12-07T11:59:06+01:00

Griechische Arbeitsmigration in Wiesbaden

Griechische Arbeitsmigration in Wiesbaden

„Man ist nur so lange fremd, bis man sich kennt“

Die Ausstellung, mit Schwerpunkt der Zuwanderung und Arbeitsmigration griechischer sogenannter  „Gastarbeiterinnen“ und „Gastarbeiter“ der 1960er Jahre in Wiesbaden, zeigt auf der Basis angewandter Feldforschung und der Oral History diverse Beispiele „gelungener“ Integrationen auf.

Es werden im besonderen ganz persönliche Geschichten über das Weggehen, das Zurücklassen der „Heimat“ und über den Prozess des „Ankommens und Bleibens“ anschaulich dokumentiert.

In einer „Willkommensgesellschaft“ ist es wichtig, die vielfältigen Integrationsleistungen der Zugewanderten zu würdigen und ihnen eine gesellschaftliche Plattform zu geben. Wir lernen heute aus der Geschichte von gestern. Es soll eine Sichtbarmachung diverser Identitäten und Kulturpraktiken erfolgen mit dem Ziel, Diskriminierungen entgegenzuwirken.

Zielgruppen sind  Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien, Senior*innen, Tourist*innen, Individual- oder Gruppenbesucher*innen – Einheimische, Mehrheimische.

Parallel zur Ausstellung „Man ist nur so lange fremd, bis man sich kennt“ finden Interessierte schon während der Projektentwicklung eine anschauliche Präsentation im Netz. So gibt es auch die Möglichkeit, das Projekt virtuell zu besuchen – wichtig besonders in Coronazeiten.

Ausstellungsseite: https://maike-woehler.de/ausstellung/

 

Konzeptentwicklung und Realisation: Maike Wöhler und Christos Mantzios

Bildcredit: Stadtarchiv Wiesbaden

Griechische Arbeitsmigration in Wiesbaden2020-11-11T16:58:08+01:00

Paradox

Paradox

Der Film ist das Bachelor-Filmprojekt des Studiengangs „Media:Conception & Production“ an der Hochschuhle RheinMain und thematisiert den Gegensatz zwischen der Lebensweise und der politischen Einstellung von Teilen der Bevölkerung . Man verfolgt einen Mann mittleren Alters durch seinen Alltag. Er zieht sich ein Sakko an, trinkt einen Kaffee und benutzt sein Handy. Bei jeder dieser Tätigkeiten wird der Herstellungsprozess dieser Güter im Ausland gezeigt (Textilfabrik in Bangladesh, Kobalt-Mine im Kongo, Kaffeeplantage in Afrika). Durch vorangegange Gespräche mit Experten und Expertinnen soll eine realitätsgetreue Darstellung gesichert werden. Ein Film stellt aber auch immer eine Verkürzung dar, deswegen könnte durch einen Hinweis im Abspann auf den bewussten Umgang mit Stereotypen und Vorurteilen aufmerksam gemacht werden. Am Ende des Films ist unser Protagonist auf einer Demonstration der rechten Szene zu sehen. Somit erschließt sich der Titel „Paradox“: Der Protagonist profitiert von im Ausland hergestellten Produkten, empfindet aber gleichzeitig Abneigung gegen Menschen aus dem Ausland.
Gedreht wird das Projekt in Wiesbaden und Umgebung. Hierbei wird durch geeignete Wahl der Locations und der Komparsen darauf geachtet, alles möglichst originalgetreu nachzustellen.
Die Hauptzielgruppe sind Menschen, die schon vor
dem Anschauen des Filmes Ausländerfeindlichkeit verurteilen
und sich durch ein so klares Statement im Film
angesprochen fühlen. Doch der Film soll auch den Leuten einen Denkanstoß geben, die sich selbst bei Tendenzen zu solchen Gedanken ertappen.

Paradox2020-11-24T10:30:13+01:00

Fachtag Vielfalt Schulsozialarbeit

Fachtag Vielfalt Schulsozialarbeit

Zielgruppe: 50 Schulsozialarbeiter*innen (die ca. 5000 Schüler*innen an verschiedenen Schulformen in Wiesbaden erreichen), plus Leitung, Durchführungsort: Sophie-und-Hans-Scholl-Schule, Fachtag zum Thema sex. Orientierung, geschlechtliche Identität, Impulsreferat „Normativität – Queere Lebensentwürfe“: Identitäten, Orientierung, Begriffe, Fragen zu kulturellen bzw. religiösen Besonderheiten, Diskussion,   Coming out- Filmbeitrag und Grundsätzliches, Thementische bzw. zwei Workshops: Diskriminierungsfreie Räume, Coming out in der Schule, Geschlechterrollen,  Plenum, Vorstellen der Ergebnisse, ggf. als Fishbowl

Fachtag Vielfalt Schulsozialarbeit2020-11-03T13:35:46+01:00

Plakatserie

Plakatserie

Im Sommer 2020 haben wir auf unsere Ausschreibung für eine Plakatserie zum Thema

Demokratie Leben in Wiesbaden.
Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Diskriminierung vorbeugen.

über 40 verschiedene Plakatentwürde erhalten. 7 haben wir ausgewählt, um diese in bis zu 60 Bussen gleichzeitig im Herbst und Winter auszustellen. Wir freuen uns, euch hier die Plakate zu zeigen, falls ihr nicht so oft in Bussen unterwegs seid. Wenn du eins für deine Einrichtung, dein Fenster, dein Büro haben möchtest, dann melde dich bei uns!

Plakatserie2020-10-22T13:38:28+02:00