Internationale Woche gegen Rassismus

Internationale Wochen gegen Rassismus 2017
im Schelmengraben

„Ein Statement für Vielfalt“


Schelmengraben. Die Vielfalt im Stadtteilzentrum ist ein alltäglicher Zustand. Um dies auch nach außen zu tragen, machte das Stadtteilzentrum Schelmengraben in den internationalen Wochen gegen Rassismus durch die bunten Treppen auf ihrem Außengelände auf sich aufmerksam. Dieses Urban-Art Projekt verwirklichte sich am 14.03.17 mit dem Einsatz der Kinder, die regelmäßig das Stadtteilzentrum besuchen.
Neben dieser Aktion fand zusätzlich eine Fotoausstellung im Jugendcafe des Stadtteilzentrums statt, die zu Diskussionen über unsere vielfältigen Lebensweisen anregte. Auf den Fotos sind Gesichtsausdrücke unterschiedlicher Menschen abgebildet, die einen kleinen Moment eines Gefühls und einer Situation darstellen. Sie verleiten dazu genauer hinzuschauen und verhelfen Vorverurteilungen und Klischees zu erkennen sowie mit Bedacht zu urteilen.

Mit dem Urban-Art Projekt gegen Rassismus
Pinar Aygördü, Praktikantin im Stadtteilzentrum Schelmengraben und Studentin des Studienganges Soziale Arbeit der Hochschule RheinMain leitete das Projekt. Die Umsetzung erfolgte auf dem Außengelände des Stadtteilzentrum Schelmengraben. Hier hatten die Kinder, die die Einrichtung regelmäßig besuchen, die Möglichkeit das Angebot wahrzunehmen und bei der Treppengestaltung mitzuwirken. Bevor die Treppen gemeinsam gestaltet wurden, wurden Vorschläge der Kinder gesammelt. Vor allem die fröhliche Farbauswahl der Treppen wurde von den Kindern bestimmt. Mit verschiedenen Farbeimern und Farbrollen wurden die Treppen dann von den kleinen Künstlern angestrichen. Um den Regenbogenfarben auch noch ein inhaltlich starkes Statement zu verleihen wurden Schablonen mit Worten auf Englisch wie peace, love, no racism sowie no violence, no sexism, no homophobia angefertigt. Diese Worte wurden mit einem Graffitiexperten, einem Jugendlichen, der auch regelmäßig das Stadtteilzentrum besucht, an die Treppen gesprüht.  
Durch das Projekt entstand ein Gefühl der Selbstwirksamkeit für die Kids. „Wir machen den Stadtteil bunter!“ hieß es bei den Kids.
 Wir leben in einer bunten und toleranten Welt und engagieren uns für ein friedliches Miteinander. Dieses Bewusstsein über Vielfalt und Toleranz sollen die symbolischen Treppen auch nach außen tragen.