Das Projekt „mirror 2.0“       

ist ein partizipatives und interaktives Ausstellungsprojekt des Amtes für Soziale Arbeit, wi &you in Kooperation mit dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft (BWHW) zum Thema Menschenrechte, Diskriminierung und Flucht.
Die Ausstellung wurde bereits 2009 mit Jugendlichen der W.H. von Rhiel Schule entwickelt und wird aktuell mit Jugendlichen der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BVB), die im Auftrag der Agentur für Arbeit durchgeführt wird sowie Jugendlichen aus dem Projekt „Focus - Flüchtlingen durch Orientierung eine Chance in Unternehmen schaffen“ (das im Auftrag der IHK durchgeführt wird) –  weiterentwickelt.
Über den Zeitraum von vier Monaten erarbeiteten die Jugendlichen gemeinsam mit den Teamern die Inhalte der Ausstellung und entwickelten Methoden der Präsentation für Gleichaltrige. Die Teamer sind eine Studentin der sozialen Arbeit und ein Pädagoge des BWHW. Eine freiberufliche Grafikerin unterstützte den kreativen Prozess mit den Jugendlichen.
Die Ausstellung wurde nach dem „Peer Education“ Ansatz konzipiert. Peer Education meint die Vermittlung von „Gleich zu Gleich“. Durch die Ausstellung führen die ausgebildeten jugendlichen Moderatoren und Moderatorinnen und fordern die Besucher/-innen zur aktiven Mitarbeit auf.
Die Inhaltlichen Schwerpunkte der Seminararbeit sind:
Die Ausstellung „mirror“ wurde als Peer Education und Mitmachausstellung zum Thema Migration – interkulturelle Blickwinkel entwickelt. Thematische Schwerpunkte sind Identität und Zugehörigkeit, Vorurteile und Diskriminierung, Migration und Heimat als auch Empowerment und Unterstützung.
Ausgehend von der Fragestellung. "Was ist der Nährboden für ein ausgewogenes Zusammenleben in Wiesbaden und wie können wir dazu beitragen?" bearbeiten 16 Jugendliche und junge Erwachsene die Themen und entwickeln Inhalte entsprechend eigener Fragestellungen weiter.
In einer AG arbeiteten die 16 Teilnehmenden des BWHW gemeinsam mit den Teamern einmal in der Woche am Nachmittag. Die drei Termine vor Beginn der Ausstellung sind halbtägige Seminare, in denen die Jugendlichen ihr Wissen erproben und die Moderation einüben. Das Angebot ist für die Jugendlichen freiwillig, nach Anmeldung aber verbindlich für den Zeitraum ihrer Teilnahme.

Das Projekt wird mit Unterstützung von Demokratie leben gefördert und weiteren Mitteln aus dem Haushalt des Amtes für Soziale Arbeit finanziert. Die Projektkoordination und -Steuerung lag bei Frau Meyne. Seitens des Bildungswerkes der Hessischen Wirtschaft koordinierte Frau Schmidt das Projekt. Für das kommende Jahr ist eine Weiterentwicklung des Projektes geplant.

Kontakt: Amt für Soziale Arbeit, Conny Meyne: 31 5467, conny.meyne@wiesbaden.de
Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft, Dagmar Schmidt: 723976-13, schmidt.dagmar@bwhw.de