Aktuelle Projekte

2022-04-27T00:15:43+02:00

„Unsichtbares sichtbar machen“ – Griechische Migration in Wiesbaden

"Unsichtbares sichtbar machen" - Griechische Migration in Wiesbaden heute Mit diesem Projekt richten die beiden Ausstellungsmacher*innen, die Kulturwissenschaftlerin Maike Wöhler und der Politologe Christos Mantzios den Blick auf das Heute, die Diversität und die kosmopolitische Pluralität der Zuwanderung. Migration verstehen wir als Potenzial für die (Stadt-) Gesellschaft – das sichtbar gemacht und zu unterstützen gilt. (vgl.: Anlage "Projektskizze) Aufbauend auf der Forschungsarbeit von Maike Wöhler zur griechischen Arbeitsmigration in Wiesbaden und dem erfolgreichen Ausstellungs-Projekt in 2021 "Man ist nur so lange fremd, bis man sich kennt" möchten wir nun die diversen Migrationsprozesse der sogenannten "Gastarbeiterkinder" erforschen, sichtbar werden lassen und somit neue Zielgruppe erschließen. Hierzu stehen wir in engem Kontakt mit Vertreter*innen der 2. und auch der 3. Generation

2022-04-27T00:15:43+02:00

Falsche Propheten – Goldgräber am rechten Rand

Falsche Propheten - Goldgräber am rechten Rand Der Verkauf von Edelmetallen scheint ein ehrbares Gewerbe. Doch der Schein kann trügen: Das Geschäft mit Gold oder Silber ist oft auch ein Geschäft mit der Angst der Kunden. Um die Nachfrage nach einer angeblich unter allen Umständen „sicheren Geldanlage“ anzuheizen, werden Ängste geschürt und das Vertrauen in demokratische Instanzen untergraben. Manche greifen dabei auf Verschwörungsmythen und antisemitischen Chiffren zurück. Die enge Verbindung dieses Gewerbes mit Rechtsradikalen und die Förderung derer Organisationen ist belegt. Im Jahr 2021 begleitete Momentmal! den Kongress „Go for Gold“ mit kritischen Podcasts, Videos und Artikeln, dür die eine eigene Website geschaffen wurde. Die Beiträge erreichten eine sehr hohe Reichweite. In diesem Jahr möchten wir das Thema nochmals

2022-04-27T00:15:43+02:00

Lebende Bücher 2022

Lebende Bücher 2022 Das Konzept „Lebende Bücher“ arbeitet nach dem bekannten Prinzip einer traditionellen Bibliothek: Leser*innen entleihen sich ein Medium, beschäftigen sich für eine bestimmte Zeit mit diesem und bringen es schließlich zurück. Bei den Medien der „Lebenden Büchern“ handelt es sich allerdings nicht um typische Informationsträger einer Bibliothek, sondern um Menschen, die sich für ein Gespräch zur Verfügung stellen. Die „Lebenden Büchern“ im Jahr 2022 sind starke Frauen aus Wiesbaden und stehen der Öffentlichkeit Mitte Oktober zur Verfügung. Die Entleiher*innen, beziehungsweise die Leser*innen, nutzen die Möglichkeit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, mit denen sie sonst nicht oder nur erschwert in einen Dialog treten würden. Das Konzept „Lebende Bücher“ fordert auf, sich in Form eines Dialoges ein eigenes

2022-04-27T00:15:43+02:00

Lesung von Ronen Steinke: Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich

Lesung von Ronen Steinke: Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich Ronen Steinke, Journalist und Autor. Hier in der Eingangshalle des Landgerichts Berlin in Moabit Am 7. April möchten wir eine Lesung mit Ronen Steinke organisieren. Jüngst erschien sein neues Buch "Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich: Die neue Klassenjustiz". In dieser Reportage deckt der Jurist Ronen Steinke systematische Ungerechtigkeit im Strafsystem auf. Er besucht Haftanstalten, recherchiert bei Staatsanwält*innen, Richter*innen, Anwält*innen und Verurteilten. Das Versprechen lautet, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Aber sie sind nicht gleich. Das Recht hierzulande begünstigt jene, die begütert sind; es benachteiligt die, die wenig oder nichts haben. Verfahren wegen Wirtschaftsdelikten in Millionenhöhe enden mit minimalen Strafen oder werden

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Wer wir sind

Der Begleitausschuss ist das entscheidende Gremium in „Demokratie leben!“.

Er trifft sich einige Male im Jahr und diskutiert die eingegangenen Projektideen und stimmt über sie ab, unterstützt die Umsetzung und Weiterentwicklung der Partnerschaft für Demokratie und organisiert die Zusammenarbeit aller Akteure. Der Begleitausschuss ist, neben Vertreter*innen aus relevanten Ressorts der kommunalen Verwaltung und anderer staatlicher Institutionen, mehrheitlich mit Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft besetzt.

Interesse? Kontaktiert uns!

Mitglieder des Begleitausschusses:

  • Hatice Bayram als engagierte Bürgerin
  • Christian Böß vertritt das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Wiesbaden
  • Ruth Carda vertritt das Jugendforum / Stadtjugendring Wiesbaden e.V.
  • Franziska Domes vertritt das Kulturamt der Stadt Wiesbaden
  • Hendrik Harteman vertritt die Jugendinitiative Spiegelbild
  • Ibrahim Kızılgöz vertritt den Ausländerbeirat Wiesbaden
  • Nicole Nestler vertritt das Evangelische Dekanat Wiesbaden
  • Sascha Schmidt vertritt den DGB Kreisverband Wiesbaden Rheingau-Taunus
  • Tatjana Schneider als engagierte Bürgerin 
  • Karl-Heinz Simon vertritt das Freiwilligen-Zentrum Wiesbaden e.V.
  • Giang Vu vertritt Wiesbadener sagen Willkommen (WISAWI) e.V.
  • Aygül Yıldız vertritt WiF e.V. Begegnung und Beratung

Fach- und Koordinierungsstelle Partnerschaft für Demokratie in Wiesbaden:

Seit nun mehr 14 Jahren fördert die Bundesregierung sog. Partnerschaften für Demokratie, um Kommunen in ihrer Arbeit für eine vielfältige, offene und demokratische Gesellschaft – gegen Rassismus, Ausgrenzung und Antisemitismus zu stärken. Auch in Wiesbaden gibt es diese Partnerschaft, die der Bund mit dem Amt für Soziale Arbeit eingegangen ist. Vertreten  wird diese Partnerschaft in Wiesbaden durch

  • Christoph Rath christoph.rath@wiesbaden.de
  • Gabi Reiter gabriele.reiter@wiesbaden.de
  • Kathrin Arroyo kathrin.arroyo@wiesbaden.de

„Demokratie leben in Wiesbaden“ ist eine Strategie, die das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und gegen jede Form von gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit fördert. Gefördert werden Projekte in Wiesbaden, die sich für ein vielfältiges, respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander einsetzen.

 

Über „Demokratie Leben“

DAS BUNDESPROGRAMM

Angriffe auf Demokratie, Freiheit und Rechtstaatlichkeit sowie Ideologien der Ungleichwertigkeit sind dauerhafte Herausforderungen für die gesamte Gesellschaft. Rechts­extremismus, Rassismus und Antisemitismus, die Heraus­forderungen durch Islam- bzw. Muslimfeindlichkeit, Anti­ziganismus, Ultranationalismus, Homophobie, gewalt­bereiter Salafismus bzw. Dschihadismus, linke Militanz und andere Bereiche zeigen die Vielzahl demokratie- und menschenfeindlicher Phänomene. Um ihnen kraftvoll entgegen­zutreten, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von Staat und Zivilgesellschaft.Zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürgern in ganz Deutschland setzen sich tagtäglich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Mit­­einander ein. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt sie das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundes­ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es werden besonders Projekte gefördert, die sich in der Demokratie­förderung und der Extremismusprävention engagieren. Das Programm setzt auf verschiedenen Ebenen an: Ziel ist es, Projekte sowohl mit kommunalen als auch mit regionalem und überregionalem Schwerpunkt zu fördern. Für Wiesbaden gibt es Vorläuferprogramme, die regional in Biebrich angedockt waren. Die Inhalte von „Vielfalt tut gut“ und „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“können Sie unter „Archiv“ nachlesen.
https://www.demokratie-leben.de
https://hke.hessen.de

Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.

Partnerschaften für Demokratie

Was ist eine lokale „Partnerschaft für Demokratie“?

Durch das Bundesprogramm werden in ganz Deutschland kommunale Gebietskörperschaften (Städte, Landkreise und kommunale Zusammenschlüsse) unterstützt, „Partnerschaften für Demokratie“ als strukturell angelegte lokale bzw. regionale Bündnisse aufzubauen.

In diesen „Partnerschaften für Demokratie“ kommen die Verantwortlichen aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft – aus Vereinen und Verbänden über Kirchen bis hin zu bürgerschaftlich Engagierten – zusammen. Anhand der lokalen Gegebenheiten und Problemlagen entwickeln sie gemeinsam eine auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmte Strategie.

In dem sogenannten Begleitausschuss sitzen für Wiesbaden: siehe Begleitausschuss

BEGLEITENDE TEXTE

Wir wollen reden…

Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie

E-Mail: info@demokratie-leben-in-wiesbaden.de
c/o Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentrum Biebrich
Straße der Republik 17-19, 65203 Wiesbaden

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