Die Vielschichtigkeit des Antiziganismus
26. März 2026 // 18 Uhr // Podiumsdiskussion im Haus an der Marktkirche
DENISZ PETROVITY (AMARO DROM)
RICARDO LENZI LAUBINGER (SINTI-UNION)
FÖRDERVEREIN ROMA FRANKFURT
Antiziganismus ist seit dem Mittelalter ein fester Bestandteil europäischer Gesellschaften – und er wirkt bis heute fort. Oft bleibt er für die Mehrheitsgesellschaft unsichtbar, wird ignoriert oder entthematisiert. Für Betroffene hingegen ist er Realität: in Sprache, in Ausschlüssen, in institutionellen
Erfahrungen, in Unsichtbarmachungen – und auch in transgenerationalen Traumata.
Wir wollen deshalb nicht über Betroffene sprechen, sondern ihnen zuhören: den Erfahrungen, Analysen und Perspektiven von Menschen, die Antiziganismus als Ideologie und Praxis erleben – und die seit langem Expertise dazu aufgebaut haben. Uns geht es um ein vielschichtiges Thema mit vielen Stimmen: um Worte und Bilder, um Normalisierungen, um gesellschaftliche Grenzen und um die konkreten Herausforderungen im Alltag.
Wir möchten den Stimmen von Expert*innen aus Betroffenenperspektive Raumgeben und laden herzlich dazu ein, zuzuhören, mitzudenken und sich mit den
eigenen Blicken, Routinen und Leerstellen auseinanderzusetzen.
Denisz Petrovity (Amaro Drom, Berlin)
Ricardo Lenzi Laubinger (Sinti-Union Hessen)
Förderverein Roma (Frankfurt a. M.)
Moderiert von Samira Mahi-Moussa.