Albrecht-Dürer-Schüler zeigen bei Kulturtagen,
was Heimat ist

Theater gegen Diskriminierung

MigraMundi e.V. und SchülerInnen der Albrecht-Dürer-Friedensschule schreiben eigenes Theaterstück

Die Migrantinnenorganisation MigraMundi e.V. und der Theaterkurs der 10. Klasse der Wiesbadener Albrecht-Dürer- Friedensschule initiieren ein ganz besonderes Theaterprojekt. Drei Tage lang, vom 16. bis 18. Dezember 2015, werden sie sich mit dem Thema Heimat auseinandersetzen, gemeinsam ein Theaterstück schreiben und schauspielerisch erarbeiten. Das Stück wird am 19. Dezember um 14 Uhr in der Aula der Schule in der Lahnstraße 34 aufgeführt. Die Schüler wollen sich darin gegen Diskriminierung und für Toleranz zwischen den Kulturen stark machen. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.Der 19-köpfige Theaterkurs der Albrecht-Dürer-Schule, der von der Theaterlehrkraft Katharina Meier aufgebaut wurde, wird vom mehrfach ausgezeichneten mazedonischen Regisseur und Schauspieler Nedjo Osman geführt, der Leiter dieses Projektes ist. Er engagiert sich außerdem als Sozialarbeiter bei Roma-Projekten in Köln und Frankfurt am Main. Auch die serbische Schauspielerin Kurna Savic vom Wiesbadener Staatstheater und der mazedonische Sozialpädagoge Sami Dzemaljowski verstärken das Team. Schüler alle Jahrgangsstufen helfen mit, Flyer und Bühnenbild werden selbst gestaltet. Auch der Titel des Stücks entsteht erst während der Arbeit.MigraMundi e. V. fördert seit sechs Jahren den Dialog zwischen in Deutschland lebenden Menschen verschiedener Kulturen. Die Vereinsaktivitäten sind so bunt wie die Mitglieder: 29 Frauen, die sich in Alter, Herkunft, Religion, Sprache und Beruf unterscheiden, aber verbunden sind durch ihren Migrationshintergrund und den gemeinsamen Wunsch ihr interkulturelles Wissen, ihre Erfahrungen und vielseitigen Kompetenzen weiterzugeben und die Gesellschaft, in der sie leben, aktiv mitzugestalten.Die Vorstandsvorsitzende von MigraMundi Zsuzsanna Dobos de Prada wählte bewusst die Albrecht-Dürer-Realschule als Projektpartner aus, weil die Schule kulturelle Vielfalt als Chance erkennt. Sie bietet ihren Schülern zahlreiche Projekte zur Friedenserziehung an, darunter Zeitzeugengespräche mit Überlebenden des Holocaust und internationale Begegnungen mit polnischen Schülergruppen aus Wiesbadens Partnerstädten. Die Schülervertretung setzt sich in der Schule außerdem dafür ein, demokratische Entscheidungsprozesse zu stärken.Gefördert wird das Projekt durch das Bundesprogramm “Demokratie leben!” des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Weihnachtsspenden-Aktion „Ihnen leuchtet ein Licht“ von Wiesbadener Kurier, Wiesbadener Tagblatt und Main-Spitze.Die Migrantinnenorganisation MigraMundi e. V. und der Theaterkurs der 10. Klasse der Wiesbadener Albrecht-Dürer- Friedensschule initiieren ein ganz besonderes Theaterprojekt. Drei Tage lang, vom 16. bis 18. Dezember 2015, werden sie sich mit dem Thema Heimat auseinandersetzen, gemeinsam ein Theaterstück schreiben und schauspielerisch erarbeiten. Das Stück wird am 19. Dezember um 14 Uhr in der Aula der Schule in der Lahnstraße 34 aufgeführt. Die Schüler wollen sich darin gegen Diskriminierung und für Toleranz zwischen den Kulturen stark machen. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.Der 19-köpfige Theaterkurs der Albrecht-Dürer-Schule, der von der Theaterlehrkraft Katharina Meier aufgebaut wurde, wird vom mehrfach ausgezeichneten mazedonischen Regisseur und Schauspieler Nedjo Osman geführt, der Leiter dieses Projektes ist. Er engagiert sich außerdem als Sozialarbeiter bei Roma-Projekten in Köln und Frankfurt am Main. Auch die serbische Schauspielerin Kurna Savic vom Wiesbadener Staatstheater und der mazedonische Sozialpädagoge Sami Dzemaljowski verstärken das Team. Schüler alle Jahrgangsstufen helfen mit, Flyer und Bühnenbild werden selbst gestaltet. Auch der Titel des Stücks entsteht erst während der Arbeit.MigraMundi e. V. fördert seit sechs Jahren den Dialog zwischen in Deutschland lebenden Menschen verschiedener Kulturen. Die Vereinsaktivitäten sind so bunt wie die Mitglieder: 29 Frauen, die sich in Alter, Herkunft, Religion, Sprache und Beruf unterscheiden, aber verbunden sind durch ihren Migrationshintergrund und den gemeinsamen Wunsch ihr interkulturelles Wissen, ihre Erfahrungen und vielseitigen Kompetenzen weiterzugeben und die Gesellschaft, in der sie leben, aktiv mitzugestalten.Die Vorstandsvorsitzende von MigraMundi Zsuzsanna Dobos de Prada wählte bewusst die Albrecht-Dürer-Realschule als Projektpartner aus, weil die Schule kulturelle Vielfalt als Chance erkennt. Sie bietet ihren Schülern zahlreiche Projekte zur Friedenserziehung an, darunter Zeitzeugengespräche mit Überlebenden des Holocaust und internationale Begegnungen mit polnischen Schülergruppen aus Wiesbadens Partnerstädten. Die Schülervertretung setzt sich in der Schule außerdem dafür ein, demokratische Entscheidungsprozesse zu stärken.Gefördert wird das Projekt durch das Bundesprogramm “Demokratie leben!” des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Weihnachtsspenden-Aktion „Ihnen leuchtet ein Licht“ von Wiesbadener Kurier, Wiesbadener Tagblatt und Main-Spitze.