„Wir in Wiesbaden“

Aus der Presse

Der Weg der Sinti und Roma

Eröffnung der Ausstellung der „Der Weg Sinti und Roma“ des Landesverbandes der Sinti & Roma Hessen in der kath. Kirche St. Peter und Paul in Biebrich

Die smarte Diktatur

11.11.2016
mit Harald Welzer

Pressebericht: Größer und vielfaeltiger denn je

Der Verein IKU lädt zum Open-Air-Kino

Filme nur draußen

Kurzdokumentation

IKU e.V. und Medienakademie Wiesbaden AG
Filmparcours 'Filme nur draußen' am 02. Dezember 2015

In einem zweistündigen Gang durch die Wiesbadener Innenstadt wurden an
6 Stationen Kurzfilme auf Hauswände in Hinterhöfen und auf eine mobile
Leinwand an öffentlichen Orten projeziert. An die 50 Zuschauer/innen sahen
sich Kurzfilme aus verschiedenen Ländern und verschiedenen Genres an. In
dem neuseeländischen Drama ging es um Ausgrenzung und Diskriminierung
eines Transsexuellen im Gefängnis, im Horror-Kurzfilm aus den USA um
Rassismus, in der deutsch-türkischen Komödie um überholte Konventionen,
im deutschen Drama um Zivilcourage. Alle Filme spielen mit den Erwartungen
des Publikums, denn alle haben eine Wende, in der die Zuschauer/innen
erkennen, dass nichts ist, wie es scheint. Diese Auswahl war geeignet, die
eigenen Vorurteile zu erkennen, mitunter darüber zu lachen und ins
Nachdenken zu kommen. Eine Moderation der Veranstalterinnen gab
Zusatzinformationen, die die Gespräche während der Ortswechsel anregten.

„Wir in Wiesbaden – draußen nur Kännchen“

ist ein Projekt des Aktiven Museums für deutsch-jüdische Geschichte/Spiegelbild e.V., das sich über unterschiedliche Aktions- und Ausdrucksformen dem Thema Vorurteile/Zuschreibungen und Stereotypen nähert. In diesem Jahr werden Veranstaltungen angeboten, die die jeweils eigenen Vorstellungen und Bilder der Mitmachenden/Teilnehmenden/Bürgerinnen und Bürger zum Thema haben. Diese Bilder, seien es Stereotype oder Vorurteile, helfen uns, Menschen einzuordnen in z. B. Freund-Feind-Kategorien, in Vertrauen-Misstrauen-, in attraktiv-unattraktiv…Und ziemlich sicher hat jede*r Zuschreibungen oder Schubladen im Kopf, in der jemand sein soll oder wie wer zu sein hat. Doch: Wann führen Zuschreibungen im Kopf zur Abwertung anderer? Wann zu Schubladen für ganze Gruppen von Menschen. Wann zu Diskriminierung, zu Hass und auch Gewalt? Über Lesungen, Theater, Gesprächsrunden, Ausstellungen werden die Bürgerinnen und Bürger Wiesbadens Gelegenheit haben, sich mit den genannten Aspekten zu befassen und alternative Denk- und Verhaltensweisen einzuüben.
Zeitraum: 06.11.2015 bis 13.12.2015