Projekt Beschreibung

Lebende Bücher 2022

Das Konzept „Lebende Bücher“ arbeitet nach dem bekannten Prinzip einer traditionellen Bibliothek: Leser*innen entleihen sich ein Medium, beschäftigen sich für eine bestimmte Zeit mit diesem und bringen es schließlich zurück. Bei den Medien der „Lebenden Büchern“ handelt es sich allerdings nicht um typische Informationsträger einer Bibliothek, sondern um Menschen, die sich für ein Gespräch zur Verfügung stellen. Die „Lebenden Büchern“ im Jahr 2022 sind starke Frauen aus Wiesbaden und stehen der Öffentlichkeit Mitte Oktober zur Verfügung. Die Entleiher*innen, beziehungsweise die Leser*innen, nutzen die Möglichkeit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, mit denen sie sonst nicht oder nur erschwert in einen Dialog treten würden. Das Konzept „Lebende Bücher“ fordert auf, sich in Form eines Dialoges ein eigenes Bild des Gegenübers zu machen. Bestehenden Vorurteilen sollen so begegnet und die Möglichkeit gegeben werden, sich persönlich zu informieren. „Lebende Bücher“ („Living Library“) wurde von der dänischen Non-Government-Organisation „Stop the Violence“ erstmals im Jahr 2000 auf dem bekannten Musikfestival in Roskilde organisiert.