Sie haben eine Projektidee?

Sprechen Sie uns an! Wir fördern Projekte, die sich für ein vielfältiges,
respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander stark machen.

Aktuelle Projekte

2026-04-22T09:37:09+02:00

Lesung „Unser Schmerz ist unsere Kraft“

Lesung "Unser Schmerz ist unsere Kraft" 11. Mai 2026 // Georg-Buch-Haus // Eintritt frei! Gamze Kubaşık und Christine Werner lesen aus dem Jugendsachbuch "Unser Schmerz ist unsere Kraft", in dem Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek von ihrem geteilten Schicksal ihrer ermordeten Väter vom NSU in Form von Gedächtnisberichten, Telefonaten und Chats erzählen. Die Veranstaltung erinnert an die Opfer der rassistischen Mordserie der rechtsextremen Terrorgruppe NSU und beleuchtet die gesellschaftlichen und persönlichen Folgen. Die Lesung richtet sich besonders an Jugendliche und junge Erwachsene, um über die Kontinuitäten von strukturellem Rassismus und dessen Bekämpfung zu sprechen wie auch gegen das Vergessen und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung zu kämpfen.

2026-04-21T10:56:18+02:00

Empowerment-Gruppe für BIPoC Pädagog*innen

Empowerment-Gruppe für BIPoC Pädagog*innen 23. März 2026 // 18 Uhr Schwarze Menschen und Menschen of Color sehen sich in ihrem Arbeitskontext überdurchschnittlich häufig mit rassistischen Diskriminierungserfahrungen konfrontiert. Dies gilt insbesondere für pädagogische Arbeitsfelder, in denen gesellschaftliche Machtverhältnisse und institutionelle Ausschlussmechanismen wirksam werden. Das Risiko von Diskriminierung erhöht sich zusätzlich im Kontext intersektionaler Benachteiligung sowie in Situationen, in denen Betroffene diskriminierende Strukturen benennen oder gegen diese vorgehen. Vor dem Hintergrund des normativen Auftrags der Sozialen Arbeit, diskriminierungskritische und inklusive Bildungsräume zu fördern, ergibt sich die Notwendigkeit, auch die Fachkräfte selbst wirksam vor Diskriminierung zu schützen und in ihrer professionellen Handlungsfähigkeit zu stärken. Insbesondere institutionelle Formen von Rassismus stellen im pädagogischen Kontext eine strukturelle Herausforderung dar, deren Bearbeitung professioneller Unterstützungsangebote bedarf.

2026-04-21T10:39:59+02:00

Die Vielschichtigkeit des Antiziganismus

Die Vielschichtigkeit des Antiziganismus 26. März 2026 // 18 Uhr // Podiumsdiskussion im Haus an der Marktkirche DENISZ PETROVITY (AMARO DROM) RICARDO LENZI LAUBINGER (SINTI-UNION) FÖRDERVEREIN ROMA FRANKFURT Antiziganismus ist seit dem Mittelalter ein fester Bestandteil europäischer Gesellschaften – und er wirkt bis heute fort. Oft bleibt er für die Mehrheitsgesellschaft unsichtbar, wird ignoriert oder entthematisiert. Für Betroffene hingegen ist er Realität: in Sprache, in Ausschlüssen, in institutionellen Erfahrungen, in Unsichtbarmachungen – und auch in transgenerationalen Traumata. Wir wollen deshalb nicht über Betroffene sprechen, sondern ihnen zuhören: den Erfahrungen, Analysen und Perspektiven von Menschen, die Antiziganismus als Ideologie und Praxis erleben – und die seit langem Expertise dazu aufgebaut haben. Uns geht es um ein vielschichtiges Thema mit vielen

2026-04-21T10:23:42+02:00

Intervenieren bei Diskriminierung und Ausgrenzung | Anti-Bias-Workshop

Intervenieren bei Diskriminierung und Ausgrenzung | Anti-Bias-Workshop 3. Februar 2026 // 14-18 Uhr // Xenia im KiEZ Bergkirchenviertel Anti-Bias-Workshop Interventionsmöglichkeiten bei Diskriminierung - Diskriminierung erkennen und eindämmen Zielgruppe: alle pädagogischen Fachkräfte des Bergkirchenviertels Der Workshop basiert auf dem Anti-Bias-Ansatz und bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv und erfahrungsbasiert mit den Mechanismen von Diskriminierung auseinanderzusetzen. Alle Teilnehmenden arbeiten im Stadtteil mit Familien und haben in dem Workshop die Möglichkeit, sich über spezifische Problematiken im Stadtteil auszutauschen und gemeinsame Strategien zu entwickeln. Ziel ist es, die Wahrnehmung für (un)sichtbare Ungerechtigkeiten, Vorurteile und Benachteiligungen zu schärfen sowie Handlungsalternativen zu entwickeln, um in diskriminierenden Situationen angemessen und wirksam intervenieren zu können. Der Anti-Bias-Ansatz ist ein diskriminierungskritisches Praxiskonzept, das darauf abzielt, Vorurteile und

Alle unsere Projekte

Wer wir sind

Der Begleitausschuss ist das entscheidende Gremium in „Demokratie leben!“.

Er trifft sich einige Male im Jahr und diskutiert die eingegangenen Projektideen und stimmt über sie ab, unterstützt die Umsetzung und Weiterentwicklung der Partnerschaft für Demokratie und organisiert die Zusammenarbeit aller Akteure. Der Begleitausschuss ist, neben Vertreter*innen aus relevanten Ressorts der kommunalen Verwaltung und anderer staatlicher Institutionen, mehrheitlich mit Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft besetzt.

Mitglieder des Begleitausschusses:

  • Hatice Canbay als engagierte Bürgerin
  • Christian Böß vertritt das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Wiesbaden

  • Matthias Colloseus vertritt das Jugendforum / Stadtjugendring Wiesbaden e.V.
  • Franziska Domes vertritt das Kulturamt der Stadt Wiesbaden
  • Andrea Gotzel vertritt die Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden e.V.
  • Ibrahim Kızılgöz vertritt den Ausländerbeirat Wiesbaden
  • Nicole Nestler vertritt das Evangelische Dekanat Wiesbaden
  • Sascha Schmidt vertritt den DGB Kreisverband Wiesbaden Rheingau-Taunus
  • Karl-Heinz Simon vertritt das Freiwilligen-Zentrum Wiesbaden e.V.
  • Aygül Yıldız vertritt WiF e.V. Begegnung und Beratung

  • Silke Pfeiffer vertritt Xenia- interkulturelle Projekte gGmbH
  • Miriam Kempte vertritt Warmes Wiesbaden e.V.
  • Banu Özcan, Dext-Stelle Stadt Wiesbaden

Fach- und Koordinierungsstelle Partnerschaft
für Demokratie in Wiesbaden:

Mit dem Projekt Demokratie Leben in Wiesbaden wird das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und gegen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gefördert. Ziel ist es, in unserer Einwanderungsgesellschaft eine lebendige Demokratie zu gestalten, die von Dialog und einem wertschätzenden Miteinander geprägt ist. Um dieses Ziel zu verwirklichen brauchen wir vielfältige Ideen und Projekte. Deshalb unterstützen wir im Rahmen unserer Partnerschaft für Demokratie DEIN/IHR Projekt für die Stärkung unserer Demokratie, für Vielfalt und eine offene Gesellschaft. Dabei kann es um ein Begegnungsfest, einen Workshop zum Thema Diskriminierung, eine Ausstellung, Lesung, Kulturangebot oder um vieles mehr gehen.

Mitmachen

Entwickeln Sie Ideen für Projekte, die Sie mit Ihrem Verein oder Ihrer Organisation in Wiesbaden umsetzen wollen und reichen Sie diese bei uns ein. Sie benötigen Unterstützung bei der Entwicklung und Erarbeitung von Konzepten? Wenden Sie sich gerne telefonisch oder per Mail an uns und profitieren Sie von unseren Erfahrungen. Mitmachen können alle gemeinnützigen, nichtstaatlichen Organisationen. Förderfähig sind alle Projekte, die sich im Rahmen der Vielfaltsgestaltung, Demokratieförderung oder Extremismusprävention bewegen. Die Entscheidung über die Förderung der Projektanträge trifft unser Begleitausschuss.

Über „Demokratie Leben“

DAS BUNDESPROGRAMM

Angriffe auf Demokratie, Freiheit und Rechtstaatlichkeit sowie Ideologien der Ungleichwertigkeit sind dauerhafte Herausforderungen für die gesamte Gesellschaft. Rechts­extremismus, Rassismus und Antisemitismus, die Heraus­forderungen durch Islam- bzw. Muslimfeindlichkeit, Anti­ziganismus, Ultranationalismus, Homophobie, gewalt­bereiter Salafismus bzw. Dschihadismus, linke Militanz und andere Bereiche zeigen die Vielzahl demokratie- und menschenfeindlicher Phänomene. Um ihnen kraftvoll entgegen­zutreten, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von Staat und Zivilgesellschaft.Zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürgern in ganz Deutschland setzen sich tagtäglich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Mit­­einander ein. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt sie das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundes­ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es werden besonders Projekte gefördert, die sich in der Demokratie­förderung und der Extremismusprävention engagieren. Das Programm setzt auf verschiedenen Ebenen an: Ziel ist es, Projekte sowohl mit kommunalen als auch mit regionalem und überregionalem Schwerpunkt zu fördern. Für Wiesbaden gibt es Vorläuferprogramme, die regional in Biebrich angedockt waren. Die Inhalte von „Vielfalt tut gut“ und „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“können Sie unter „Archiv“ nachlesen.
https://www.demokratie-leben.de
https://hke.hessen.de

Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.

Partnerschaften für Demokratie

Was ist eine lokale „Partnerschaft für Demokratie“?

Durch das Bundesprogramm werden in ganz Deutschland kommunale Gebietskörperschaften (Städte, Landkreise und kommunale Zusammenschlüsse) unterstützt, „Partnerschaften für Demokratie“ als strukturell angelegte lokale bzw. regionale Bündnisse aufzubauen.

In diesen „Partnerschaften für Demokratie“ kommen die Verantwortlichen aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft – aus Vereinen und Verbänden über Kirchen bis hin zu bürgerschaftlich Engagierten – zusammen. Anhand der lokalen Gegebenheiten und Problemlagen entwickeln sie gemeinsam eine auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmte Strategie.

In dem sogenannten Begleitausschuss sitzen für Wiesbaden: siehe Begleitausschuss

BEGLEITENDE TEXTE

2024-02-05T09:33:21+01:00

Antisemitismuskritik in Bildung und Beratung

Antisemitismuskritik in Bildung und Beratung Eine Handreichung für pädagogische Fachkräfte in Wiesbaden. Antisemitismus ist ein Grundrauschen in unserer Gesellschaft, das mal lauter, mal leiser, jedoch immer da ist. Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, Antisemitismus zu erkennen, ihm entgegenzuwirken und jüdische Adressat*innen zu schützen und zu unterstützen. Am 23. November fand der von Spiegelbild in

Wir wollen reden…

Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie

E-Mail: info@demokratie-leben-in-wiesbaden.de

c/o Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentrum Biebrich


Straße der Republik 17-19, 65203 Wiesbaden

    kathrin_SW