Resonanzen – Klangraum
Resonanzen – Klangraum
Hat die Demokratie einen eigenen Klang? Spiegelt sich das demokratische Miteinander der Menschen auch in der Musik und den Klängen die sie erzeugen wider? Wie reagiere ich auf fremde Menschen? Was gebe ich von mir an andere Menschen preis? Klang und Musik können soziales Verhalten vermitteln und einen Zugang zur eigenen Emotionalität herstellen. Darin liegt ein Kern des Projektes Sculpturetones: Mit Hilfe des Klangs und der Musik kann jede/r Besucher*in Mensch niedrigschwellig seine Offenheit oder seine Fragen im Kontext des anderen überprüfen. Klang, Musik und bildende Kunst eröffnen den Weg zu einem Umgang mit Neuem und mit gewohnten Erfahrungen. Der Klangraum bietet percussive Alltagselemente zur aktiven Reflexion von ca. 350 Besucher*innen an.
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Musik vermittelt soziales Verhalten und eröffnet den Zugang zur eigenen Emotionalität. Musik lässt niemanden kalt – sie berührt uns, schafft und verstärkt Emotionen. Ob passiv wahrgenommen, also gehört, oder selbst geschaffen, gespielt, produziert – sie kann Ventil sein und Gefühlsausdruck. Der Klangraum der sculpturetones bietet neben anregenden Konzerten eine partizipative Teilhabe im Klangraum. Jeder und jede kann dabei sein: hören, wahrnehmen, die anderen achten, selber spielen….In einem belebten Quartier z.B im inneren Westend aufgebaut,in einem leerstehenden Ladenlokal, werden Bewohnerinnen und Bewohner zufällig auf das Angebot aufmerksam, gezielt angesprochen , im Vobeischlendern zum Entdecken animiert…der Laden ist offen – lädt ein zum Teilhaben, dabei sein, mitmachen…Gespräche entstehen, neue Hörerlebnisse sind garantiert.
Ab sofort kann der Klangraum besucht werden: Jeweils nur eine Person, bzw. ein Haushalt! Meldet euch hier
mario.krichbaum@poesie-im-park.de
0163 7536587

















Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10-27 werden aufgefordert einen kurzen, selbstgemachten Handyclip einzureichen, der ihre Meinung zu unterschiedlichen gesellschaftlich relevanten Themen darstellt. Für die Teilnahme wird über soziale Medien und direkte Ansprache in Jugendzentren und Treffs geworben.
Antisemitismus ist nie aus der Gesellschaft verschwunden, sondern wandelt seine Erscheinungsformen und passt sich wie ein “Chamäleon” (Schwarz-Friesel) dem Zeitgeist an. Am 7. November fand der von Spiegelbild in Kooperation mit der Landeshauptstadt Wiesbaden organisierte Fachtag für Antisemitismusprävention und –intervention statt. Hier machten hochkarätige Referent*innen auf aktuelle Erkenntnisse der Antisemitismusforschung und der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit aufmerksam. Die Diskussions-Panels sowie die Vorträge wurden von Spiegelbild Mitarbeiter*innen und Honorarkräften transkribiert und aufwändig redaktionell überarbeitet (Eigenmittel), mit dem Wunsch die Erkenntnisse des Fachtags Multiplikator*innen, Lehrkräften und Sozialarbeiter*innen in Wiesbaden in Form einer Handreichung zugänglich zu machen. Pädagog*innen agieren in einer von Antisemitismus und Rassismus durchzogenen Gesellschaft. Dennoch ist das tatsächliche Wissen über den “ältesten Hass der Welt” gering und die Verunsicherung vieler Sozialarbeiter*innen hinsichtlich des professionellen Umgangs mit antisemitischer Diskriminierung groß. Die Handreichung bietet einen kompakten sowie fachlich fundierten und hochwertigen Einstieg in das sehr komplexe Phänomen des Antisemitismus mit Impulsen von Prof. Dr. Samuel Salzborn, Prof. Dr. Julia Bernstein, Prof. Dr. Rolf Pohl, Dr. Meron Mendel und einigen weiteren Expert*innen. Die Handreichung lädt zur Auseinandersetzung mit der Genese, den Funktionen und den aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus ein und was dies für die Praxis der Schule und Jugendarbeit bedeutet.






