2020

Handreichung Unsere Würde

Handreichung Unsere Würde

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – dieser Satz wurde für das Buchprojekt „Unsere Würde“ in mehrere Sprachen übersetzt und von Wiesbadener Künstler*innen in vielfältigen Bildern interpretiert. Für dieses Buch will ich ein pädagogisches Konzept in Form einer Handreichung erarbeiten, um die Arbeit  zu den Themen Würde, Demokratie und Menschenrechte in Kitas und Grundschulen anzuregen und auf der Praxisebene zu unterstützen.

Das Konzept werde ich (wenn möglich) mit den Leiter*innen der Kitas und Grundschulen in Wiesbaden absprechen. Die praktische Umsetzung erfolgt anschließend durch die Leiter*innen in ihrer jeweiligen Kita/Grundschule selbst. Die pädagogische Handreichung soll als Beiheft zum Buch „Unsere Würde“ veröffentlicht werden und den städtischen Kitas und Grundschulen zur Verfügung gestellt werden.

Handreichung Unsere Würde2021-01-15T13:53:10+01:00

Wir in Wiesbaden – Weites Herz

Wir in Wiesbaden – Weites Herz

Der „Trägerkreis WIR in Wiesbaden“ besteht seit 2008 und führt seit 2009 jedes Jahr eine Veranstaltungsreihe zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen durch.

Die Reihe wird im Netzwerk entwickelt, der Themenschwerpunkt gemeinsam und aktuell festgelegt. Damit Wiesbaden eine Stadt der gelebten Vielfalt wird, muss ein bewusster Umgang mit gesellschaftlichen Prozessen entwickelt werden, um Ausgrenzung, Diskriminierung, Sexismus, Rassismus und Antisemitismus entgegen zu wirken. Dazu braucht es ein klares Bekenntnis zu einer Gesellschaft mit vielen Meinungen und Einstellungen auf Basis von gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung. Demokratie braucht vielfältige Ansätze, damit sie für alle lebbar ist.

Zum Programm von WIR in Wiesbaden gehört ein Angebot für die Auseinandersetzung mit wichtigen gesellschaftlichen Fragen sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene, insbesondere diese, die mit anderen Menschen arbeiten, sei es im Bildungs- oder im Kulturbereich. Regelmäßig werden öffentlich wichtige Debatten geführt und Impulse in die Stadtgesellschaft gegeben. Für die Landeshauptstadt und darüber hinaus besitzt der Trägerkreis „WIR in Wiesbaden“ eine einzigartige Strahlkraft und ist als Motor und Netzwerk für zivilgesellschaftliches Engagement zu verstehen.

Mit dem Thema „Weites Herz“ soll für die Auseinandersetzung mit Ambiguitätstoleranz in der Stadtgesellschaft geworben werden.

Hier gibt es das Programmheft und hier die Webseite

Wir in Wiesbaden – Weites Herz2021-01-26T14:56:29+01:00

Abende der Vielfalt

Abende der Vielfalt

Die „Abende der Vielfalt“ bieten kleine kulturelle Angebote an verschieden Orten im Wiesbadener Stadtteil Biebrich. Die Veranstaltung gibt den  dort lebenden Menschen die Möglichkeit, über sprachliche Barrieren und soziale Schichten hinweg generationsübergreifend zusammen zu kommen. Die Einzelveranstaltungen können in einem Rundgang nacheinander besucht werden können. Start wird eine Wanderung durch den Stadtteil zu den Wurzeln jüdischen Lebens sein. Musik, Lesung etc. an „ungewöhnlichen Orten“ fordern  zum Nachdenken auf. Ebenso ist geplant in enger Kooperation mit dem Ortsbeirat Wiesbaden-Biebrich eine gemeinsame Veranstaltung durchzuführen. Darin soll ein inhaltlicher Schulterschluss zwischen der PfD und der lokalen Politik entstehen. Eine breite Bewerbung und Pressearbeit bringen den Abend und das Thema auch über die Grenzen des Stadtteils hinweg in die Öffentlichkeit.

Abende der Vielfalt2020-09-22T12:50:52+02:00

Flotte Flüxe – der Schulchor der Fluxusschule

Flotte Flüxe der Schulchor der Fluxusschule

Die Fluxusschule hat einen Schulchor der bei Schulfesten sporadisch auftritt. Durch die Unterstützung eines professionellen Tonmeisters und Chorleiters sollen die Schüler in die Lage versetzt werden ein Schulchor-Projekt durchzuführen. Sie sollen erleben wie es ist gemeinsam zu singen und wie toll es ist dies einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Darüber hinaus besuchen sie ein Jugendzentrum und gestalten aktiv einen Abend mit.

Flotte Flüxe – der Schulchor der Fluxusschule2020-08-11T11:54:49+02:00

#demokratie

#demokratie

Beauftragung einer Agentur, um eine Instagram-Kampagne durchzuführen. Inhalte sollen sich mit den Demokratie Leben-Inhalten beschäftigen und über Bilder und Stories an alle Menschen gerichtet sein, die den obigen Hashtags und den social media-Kanälen von Demokratie Leben folgen.

Somit wird der #wiesbaden weg von Menschen hin zu Vielfalt und politischer Bildung gelenkt.

Hier gehts zur Webseite: http://www.hashtagwiesbaden.de/

und hier den Projektbericht

#demokratie2021-04-21T11:47:17+02:00

Resonanzen – Klangraum

Resonanzen – Klangraum

Hat die Demokratie einen eigenen Klang? Spiegelt sich das demokratische Miteinander der Menschen auch in der Musik und den Klängen die sie erzeugen wider? Wie reagiere ich auf fremde Menschen? Was gebe ich von mir an andere Menschen preis? Klang und Musik können soziales Verhalten vermitteln und einen Zugang zur eigenen Emotionalität herstellen. Darin liegt ein Kern des Projektes Sculpturetones: Mit Hilfe des Klangs und der Musik kann jede/r Besucher*in Mensch niedrigschwellig seine Offenheit oder seine Fragen im Kontext des anderen überprüfen. Klang, Musik und bildende Kunst eröffnen den Weg zu einem Umgang mit Neuem und mit gewohnten Erfahrungen. Der Klangraum bietet percussive Alltagselemente zur aktiven Reflexion von ca. 350 Besucher*innen an.

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Musik vermittelt soziales Verhalten und eröffnet den Zugang zur eigenen Emotionalität. Musik lässt niemanden kalt – sie berührt uns, schafft und verstärkt Emotionen. Ob passiv wahrgenommen, also gehört, oder selbst geschaffen, gespielt, produziert – sie kann Ventil sein und Gefühlsausdruck. Der Klangraum der sculpturetones bietet neben anregenden Konzerten eine partizipative Teilhabe im Klangraum. Jeder und jede kann dabei sein: hören, wahrnehmen, die anderen achten, selber spielen….In einem belebten Quartier z.B im inneren Westend aufgebaut,in einem leerstehenden Ladenlokal, werden Bewohnerinnen und Bewohner zufällig auf das Angebot aufmerksam, gezielt angesprochen , im Vobeischlendern zum Entdecken animiert…der Laden ist offen – lädt ein zum Teilhaben, dabei sein, mitmachen…Gespräche entstehen, neue Hörerlebnisse sind garantiert.

Ab sofort kann der Klangraum besucht werden: Jeweils nur eine Person, bzw. ein Haushalt! Meldet euch hier

mario.krichbaum@poesie-im-park.de

0163 7536587

Resonanzen – Klangraum2021-03-09T12:43:58+01:00

40 Sek – Sag uns Deine Meinung!

40 Sek – Sag uns Deine Meinung!

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10-27 werden aufgefordert einen kurzen, selbstgemachten Handyclip einzureichen, der ihre Meinung zu unterschiedlichen gesellschaftlich relevanten Themen darstellt. Für  die Teilnahme wird über soziale Medien und direkte Ansprache in Jugendzentren und Treffs geworben.

40 Sek – Sag uns Deine Meinung!2020-06-16T15:19:31+02:00

Antisemitismusprävention als gesellschaftliche Querschnittaufgabe – Handreichung für Multiplikator*innen

Antisemitismusprävention als gesellschaftliche Querschnittaufgabe – Handreichung für Multiplikator*innen

Antisemitismus ist nie aus der Gesellschaft verschwunden, sondern wandelt seine Erscheinungsformen und passt sich wie ein “Chamäleon” (Schwarz-Friesel) dem Zeitgeist an. Am 7. November fand der von Spiegelbild in Kooperation mit der Landeshauptstadt Wiesbaden organisierte Fachtag für Antisemitismusprävention und –intervention statt. Hier machten hochkarätige Referent*innen auf aktuelle Erkenntnisse der Antisemitismusforschung und der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit aufmerksam. Die Diskussions-Panels sowie die Vorträge wurden von Spiegelbild Mitarbeiter*innen und Honorarkräften transkribiert  und aufwändig redaktionell überarbeitet (Eigenmittel), mit dem Wunsch die Erkenntnisse des Fachtags Multiplikator*innen, Lehrkräften und Sozialarbeiter*innen in Wiesbaden in Form einer Handreichung zugänglich zu machen. Pädagog*innen agieren in einer von Antisemitismus und Rassismus durchzogenen Gesellschaft. Dennoch ist das tatsächliche Wissen über den “ältesten Hass der Welt” gering und die Verunsicherung vieler Sozialarbeiter*innen hinsichtlich des professionellen Umgangs mit antisemitischer Diskriminierung groß.  Die Handreichung bietet einen kompakten sowie fachlich fundierten und hochwertigen Einstieg in das sehr komplexe Phänomen des Antisemitismus mit Impulsen von Prof. Dr. Samuel Salzborn, Prof. Dr. Julia Bernstein, Prof. Dr. Rolf Pohl, Dr. Meron Mendel und einigen weiteren Expert*innen. Die Handreichung lädt zur Auseinandersetzung mit der Genese, den Funktionen und den aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus ein und was dies für die Praxis der Schule und Jugendarbeit bedeutet.

Antisemitismusprävention als gesellschaftliche Querschnittaufgabe – Handreichung für Multiplikator*innen2020-12-07T12:03:36+01:00

Die Ausstellung „Das Gegenteil von Gut – Antisemitismus in der Linken“ ist wieder eröffnet!

Die Veranstaltungen im Rahmen von ‚Das Gegenteil von gut‘ finden nun wie angekündigt online statt:

Donnerstag, 8. Oktober 2020 um 19:00

Israel und die deutsche Linke – Warum es kein Rufmord ist, über (linken) Antisemitismus zu sprechen

mit Lothar Galow-Bergemann

https://www.facebook.com/events/2394526404189846/

Donnerstag, 22. Oktober 2020 um 19:00

Verquere Inszenierungen – Bildgewalt und Antisemitismus als verbindendes Element von Massenprotesten

mit Prof. Dr. Wolfgang Ullrich

https://www.facebook.com/events/2546180465673149

Donnerstag, 29. Oktober 2020 um 19:00

Befremdliche Bündnisse – Queer zwischen Identitätskritik und identitärem Aktivismus

mit Patsy l’Amour laLove

https://fb.me/e/fwyJlPoWw

Die Ausstellung „Das Gegenteil von Gut – Antisemitismus in der Linken“ ist wieder eröffnet!2020-10-13T12:31:54+02:00

Kultourpark – IKF e.V.

Kultourpark – IKF e.V.

Die Köpfhörer an das Smartphone anschließen, aufsetzen, die „KulTour-Park“ Website öffnen und schon beginnt die multimediale Führung durch den Kulturpark, seine Geschichte und Bedeutung für demokratische Teilhabeprozesse in Wiesbaden. So möchte das Projekt „KulTourPark“ die vielschichtige und einzigartige Entwicklung dieses Ortes festhalten, erinnern und ohne größere Hürden, wie rechtzeitige Anmeldung zu festen Terminen oder Teilnahmegebühren, erlebbar machen. Plug and Play. Jederzeit.

Die Website führt die Teilnehmenden dabei anhand festgelegter Punkte chronologisch durch die Geschichte des Geländes. Mögliche Stationen könnten etwa das „Deportationsmahnmal Schlachthoframpe“ sein, aber auch wichtige Orte der Entstehung selbstverwalteter Strukturen, wie dem Kulturzentrum Schlachthof, der Kreativfabrik oder Hot-Spots subkultureller Ausdrucksformen wie Skateboarding oder Street-Art. Bestimmendes Kommunikationsmittel ist ein gesprochener Audio-Guide, der jedoch immer wieder auf visuelle Medien, etwa Fotos, Grafiken oder Kartenmaterial auf dem Bildschirm verweist.

Durchaus im Sinne einer „Geschichte von unten“ liegt der Fokus auf partizipativen Prozessen, die auf dem Gelände in vielfältiger Weise erprobt wurden. Viele solcher Prozesse sind jedoch kaum oder schlichtweg gar nicht systematisch dokumentiert. Gerade weil die Nutzung gesellschaftlicher Orte durch demokratische Prozesse einem steten Wandel unterliegen, braucht es Erinnerung und Öffentlichkeit. Experimentierfelder demokratischer Teilhabe, wie wir sie hier exemplarisch vorfinden, werden erst dann überzeugend, wenn sie als Prozesse verstanden werden und nicht je als statische Ergebnisse.

Daher legt die multimediale Führung großen Wert auf Lebendigkeit und Vielfalt. Die historischen Ereignisse an den jeweiligen Info-Punkten sollen anhand fiktiver Charaktere aus der Gegenwartsperspektive geschildert werden. So als fände ihre Gegenwart jeweils gerade dann statt, wenn die Teilnehmenden an genau diesem Ort stehen. Diese Methode erlaubt einen möglichst plastischen Eindruck der Geschichte und ihren Prozessen zu vermitteln, auch indem diverse Akteur*innen und Standunkte repräsentiert werden können. Etwa in der Auswahl der Sprech*innen. Weiterhin soll es die Möglichkeit geben über die ca. 45 minütige „Standart“-Tour hinaus, je nach Interesse, vertiefende Informationen über die angesprochenen Zeitpunkte aufzurufen, etwa Interviews oder Quellenmartial. So kann die Länge der Tour varrieren.

„KulTour-Park“ möchte seine Inhalte dabei niedrigschwellig und leicht verständlich anbieten. Neben möglichst einfachem Zugang und Verständlichkeit der Bedienung, auch für weniger technikaffine Menschen, hat eine hohe Barrierefreiheit Priorität. So sollen die Wege zwischen den Info-Punkten auch für Menschen begehbar sein, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Außerdem kann es eine englisch-sprachige Version geben. Eine Version in leicht verständlicher Sprache wäre darüber hinaus auch denkbar. Wer kein Smartphone (oder Tablet) besitzt, oder keine Köpfhörer bei sich hat, könnte die Möglichkeit erhalten diese gegen einen Pfand bei ansässigen Stellen zu leihen.

Zielgruppe sind zum einen Menschen, die den Kulturpark oder die Angebote der ansässigen Aktuere in ihrer Freizeitgestaltung wahrnehmen (Schlachthof, 60/40, Kreativfabrik, Skatehalle, Moja, KiP, Die Hofköche, Murnau Stiftung/Filmhaus, Vogeltränke, oder Events wie z.B. das Youth Culture Festival). Im Speziellen wendet sich „KulTourPark“ aber auch an Besucher des Geländes, die im weiteren Einzugsgebiet der ansässigen Akteure leben oder Touristen, die abseits der klassischen Stadtführungen Angebote suchen.

Kultourpark – IKF e.V.2020-05-15T15:04:57+02:00